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Sonntag, 9. März 2014

Breitwangflue - Crack Baby (WI6)

Es ist der unumstritten beste Eisfall der Schweiz, und womöglich sogar im ganzen Alpenraum: Crack Baby an der Breitwangflue im Kandertal. Total gegen 400 Klettermeter gilt es zu absolvieren, wobei fast die Hälfte davon kompromisslos senkrecht ist, teilweise noch gespickt mit überhängenden Balkonen. Ja, da muss man nicht überlegen, diese Route gehört auf die Wunschliste jedes ambitionierten Eiskletterers. Für mich war sie der grosse Eisklettertraum, das ultimative Ziel - nun ist die Realisierung geglückt.

In den letzten Wochen konnte man vernehmen, dass sich die auf rund 2000m gelegene Linie im milden und föhnigen Winter 2013/2014 perfekt aufgebaut hatte. Es war überdurchschnittlich viel Eis vorhanden, zudem von bester Qualität. Dies zog wiederum zahlreiche Kletterer an, was zu vielen Begehungsspuren führte und die Kletterei nochmals angenehmer machte. Stimmen aus meinem Umfeld meinten "wenn, wann nicht jetzt" und schliesslich zeigte mir mein Kollege Jonas vor 2 Wochen explizit, dass die Route auch für unsereins machbar ist. Sorry Jonas, das ist natürlich überhaupt keine Geringschätzung deiner Fähigkeiten, sondern manchmal braucht es den zusätzlichen Ansporn von jemandem, dessen Können man genau einschätzen kann.

Im Abstieg von der Breitwangflue, den grossen Traum gelebt. Crack Baby ist die massive Linie über meiner rechten Hand.
Schwieriger gestaltete sich da schon die Suche nach einem Seilpartner. Es steht ja nun nicht gerade jedermann dafür zur Verfügung, und um mit jemandem mit wenig Erfahrung dort anzurücken herrscht aktuell einfach zu viel Verkehr. Von den in Frage kommenden, erfahrenen Kollegen hatten die meisten die Tour schon geklettert, und so sah ich meine Ambitionen schon baden gehen. Bis mir kurzfristig mein Spezl Tobias, der sich leider verletzt hatte, seinen Seilpartner Jürgen vermittelte. Tobias selber hatte Crack Baby auch schon geklettert, wusste aber um die Ambitionen von Jürgen und mir, brachte uns in Verbindung und so war die Sache dann rasch geritzt. Bei der erstbesten Möglichkeit sollte es losgehen.

Etwas Kopfzerbrechen bereitete da hingegen die Wetterlage. Nach 3 Monaten Wartezeit war zwar endlich wieder einmal eine stabile Hochdrucklage angesagt. So weit, so gut, aber mit dem einher gingen eben auch deutlich ansteigende Temperaturen. Waren diese in den Wochen zuvor eigentlich meist im idealen Band zwischen -5 und 0 Grad, so waren auf 2000m nun hingegen deutliche Plusgrade angesagt. Exakte Recherchen zeigten dann aber, dass sich am Freitag höchstens leicht positive Temperaturen einstellen würden, danach eine klare Strahlungsnacht käme und am Samstag im Tagesverlauf schliesslich mit etwa +5 Grad zu rechnen wäre. Durch einen frühen Aufbruch sollten wir dem begegnen können, was dann tatsächlich auch der Fall war. Die äusseren Bedingungen bei unserer Begehung waren absolut im dunkelgrünen Bereich, es gab in der Wand nicht das geringste Anzeichen von Tauwetter, kurzum es war einfach perfekt.

Daten der Imis-Station Fisi, welche auf 2160m am Doldenhorn ob Kandersteg liegt. Quelle: slf.ch
Noch näher illustrieren kann man den Sachverhalt mit der für die Breitwangflue sehr nützlichen IMIS-Station bei Fisi. Sie liegt auf 2160m am Doldenhorn, d.h. grob auf der Höhe vom Ausstieg von Crack Baby, nur wenige Kilometer entfernt an einem NW-Hang, in noch leicht sonnigerer Exposition. Man kann gut ersehen, dass die Lufttemperatur von Donnerstag Abend bis Samstag Mittag in einem engen Bereich um den Gefrierpunkt pendelte, und danach auf rund 5 Grad anstieg. Die Oberflächentemperatur lag dank dem freien Himmel und dadurch optimaler Abstrahlung bis auf die paar Stunden, wo das Flachfeld in Fisi besonnt ist, meilenweit im negativen Bereich. Hierzu muss man nun auch noch wissen, dass Crack Baby derzeit, d.h. Anfangs März, bis zum späteren Nachmittag komplett im Schatten liegt und dann nur noch etwas Streiflicht von der Sonne erhält. Somit lassen sich die optimalen Bedingungen gut erklären und es ist durchaus denkbar, dass diese noch ein paar Tage anhalten.

Unsere Tour begann am Freitag Abend mit der Anfahrt nach Mitholz. Bis wir ankamen, war es leider schon dunkel, so dass wir keinen Blick mehr auf unser Projekt erhaschen konnten. Beim Parkplatz ob dem Mitholztunnel wollten wir für eine kurze Nacht biwakieren. Dies wird toleriert, und damit dies so bleibt, möchte ich alle Kletterer inständig um diskretes Verhalten bitten, und auf den Verzicht, Abfälle und Fäkalien zurückzulassen. Den Wecker stellten wir auf 3.30 Uhr, mit diesem Alpine Start wollten wir der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen und hofften darauf, als erste in die Route einsteigen zu können. Schon mit dem ersten Läuten war ich hellwach, schon erstaunlich, welche Kräfte und Motivation die Realisierung von Traumtouren freizusetzen vermag. Nach einem kurzen Frühstück machten wir uns um Schlag 4.00 Uhr auf die Socken. Im einen Fahrzeug auf dem Parkplatz war schon Licht, im anderen schienen die Bewohner noch zu schlafen.

Das Base Camp bei Mitholz, hier allerdings nach der Tour beim Trocknen des Materials vor der Heimreise.
An den fehlenden Spuren im Schnee war ersichtlich, dass wir als erste am Hochsteigen waren. Dementsprechend drückten wir auf die Tube, denn diese Position wollten wir natürlich unbedingt behalten. Erst als wir dann nach 20 Minuten an den Stirnlampenlichtern beobachten konnten, dass die Italiener eben am Aufbrechen waren, konnten wir unsere Anspannung etwas lösen und das Tempo leicht drosseln, denn diesen Vorsprung würden wir uns nicht mehr nehmen lassen. Etwas weiter oben stellten wir dann auch beruhigt fest, dass der Schnee in den schattigeren Lagen noch pulvrig und locker war, was auf optimale Verhältnisse hindeutete. Noch in dunkler Nacht erreichten wir die Alp Giesenen und bogen ab, obsi gegen die Breitwangflue. Zuletzt war dann noch etwas Spurarbeit im zugeblasenen Track erforderlich, aber nach 900hm und 1.5h des Weges konnten wir unsere Rucksäcke beim Depot abstellen. Aufschirren und los hiess die Devise! Noch im Schein der Stirnlampe hämmerte ich um 6.00 Uhr den ersten Pickel ins Eis, die Startlänge war auch so gut zu klettern. Doch schon am ersten Stand konnte diese ausgeschaltet werden, und wir sahen klar und deutlich, was noch auf uns wartete. Nachfolgend nun eine Beschreibung der einzelnen Seillängen.

SL 1, 60m, WI3+: Diagonale Querung nach rechts hoch. Steilere Aufschwünge von maximal 80 Grad wechseln sich mit etwas flacheren Zwischenstücken ab. Achtung, um den gut geschützten BH-Stand am Ende der zweiten SL zu erreichen, ist es zentral, das 60m-Seil komplett auszuklettern. Der Stand nach SL 1 ist hingegen im Eis zu beziehen, aktuell sind diverse Abalakovs bereits vorhanden.

SL 2, 60m, WI3: Man quert noch weiter nach rechts hoch, wiederum über einige Aufschwünge und ein paar flachere Partien. Die Steilheit würde ich mit maximal 75 Grad angeben. Ein gebohrter und optimal geschützter Stand befindet sich in einer Nische (siehe Topo unten). Ansonsten kann man auch gut (wie wir) etwas unterhalb im Eis Stand machen (aktuell diverse Abalakovs vorhanden).

Jürgen folgt in SL 1, noch etwas im Dämmerlicht. Hinten sind mehr und mehr Anwärter im Anmarsch...
Yours truly am Ende von SL 2, bzw. Anfang von SL 3. Unser Stand war nämlich zu weit unten und nicht in der Nische, vorhandene Abalakovs hatten uns ein bisschen in die problemlos zu korrigierende Irre geführt. Man glaube mir: der Blick von hier nach oben ist einfach atemberaubend...
SL 3, 40m, WI5: Nun bereits etwas ernstere und anhaltendere Seillänge. Zupfig und kurz säulenartig aus der Gufel raus, die 80 Grad werden auch in der Folge nicht mehr unterschritten. Ein kurzes Teilstück am Ende ist dann nochmals senkrecht, war allerdings super strukturiert. Oben findet man einen sehr bequemen Stand auf dem geräumigen Band, wo man gar biwakieren könnte. Hier schluckt man 3x leer, denn nun legt Crack Baby gleich nochmals eins drauf, die nächsten 160 Klettermeter sind nämlich durchgehend senkrecht bis überhängend!

SL 4+5, 60m, WI6: Um die bereits aufrückenden, sehr stark kletternden Italiener auf Distanz zu halten, hängt Jürgen nun gleich zwei Seillängen zusammen und klettert die 60m-Seile bis auf die letzte Faser aus. Die nominelle SL 4 beginnt an einer optimal ausgehackten 'Rampe', die wiewohl auch beinahe senkrecht ist. Super spektakulär ist dann deren Abschluss, überhängend muss auf einen Balkon raufgebouldert werden. Die Pickel oberhalb greifen jedoch super, so geht's prima. Nun käme nach 20m ein BH-Stand, erneut auf einem bequemen Band. Diesen ausgelassen, ging es gleich in die nominelle Cruxlänge. Erst zwängt man sich durch einen schmalen Spalt zwischen Wand und einem hängenden Zapfen, danach geht es extremst anhaltend 40m in senkrechtem Gelände weiter. Die Verhältnisse sind aber optimal, kompaktes, plastisches Eis von allererster Güte - ins Schnaufen kommt man aber trotzdem, denn hier gibt es nun nicht mehr ganz so viele Hooks und Tritte wie zuvor, d.h. es muss jetzt auch selber gehackt werden! Erst auf den allerletzten Metern lässt die Neigung dann etwas nach, der BH-Stand ist dann erneut links, auf einem Band und gut geschützt. 

Aufbruch in die fantastische Combo der SL 4 und 5...
Und hier nun nach einem ziemlichen Fight an deren Ende. Die saugende Tiefe ist enorm!
SL 6, 40m, WI5+: Erneut eine fantastische Mauer. Man packt direkt an und hält sich dann eher etwas nach links. Das Eis war hier enorm strukturiert, mit Podesten, Balkonen und Kanzeln. Eine ganz geniale und abwechslungsreiche Kletterei also, trotz der kompromisslosen Steilheit von durchgehend 85-90 Grad mit etlichen Ruhepositionen, darum einen Tick einfacher und nicht ganz so ernst. Den Stand findet man erneut links, auf einem bequemen Band gelegen, an Bohrhaken.

SL 7, 60m, WI6: Nun werden die Arme nochmals aufs Äusserste gefordert, denn es wartet eine kompromisslos senkrechte Mauer in kompakten Eis. Hier gab es im Vergleich zu unten deutlich weniger Struktur, mehr Schlagen und die Füsse sauber platzieren heisst die Devise. Die bisherigen Efforts sind schon deutlich zu spüren. Der Italiener hinter mir vermag selbst im Vorstieg schneller zu klettern als ich im Nachstieg und rückt mir auf die Pelle. Aber gut, der hat Eis-Erstbegehungen satt auf dem Konto und klettert selbst alpin zweistellige Mixed-Grade, da bin ich eine kleine Leuchte dagegen. Anyway, ich kann sauber durchziehen und meinen Vorsprung knapp behaupten und so stehen wir mit einem Grinsen im Gesicht am Stand, welcher durch eine Batterie von Abalakovs markiert wird. Auch wenn hier schon für viele Seilschaften Schluss ist, eigentlich geht's noch weiter...

Das Ende ist in Sicht. Aber noch wartet eine weitere Länge, die auch nicht von schlechten Eltern ist.
Um 6.00 Uhr eingestiegen, um 10.11 Uhr war der Vorsteiger am Ende von SL 7...
SL 8, 60m, WI4: Nach einem Aufstieg von etwa 25m über ein geneigtes Schneefeld folgen nochmals 35m schöne Eiskletterei. Selbst auf der schwächsten Linie beträgt die Steilheit nochmals 80-85 Grad, wer mehr will kann das auch haben. Die Kingline ist der Zapfen rechts aussen, den die Italiener wählen. Ich halte mich hingegen an die gängige Variante. Man spürt deutlich, dass hier weniger geklettert wurde, das Eis ist etwas spröde und erfordert beherztes Abräumen. Gut, dass dies in den unteren Längen nicht so war. Schliesslich stehen wir am Ende vom Eis, d.h. am Übergang zum Schneefeld. Eigentlich ein absolut nichtssagender Ort hier, aber dennoch sehr begehrt. Stand bezieht man an Schrauben, oder an potentiell vorhandenen Abalakovs.

Jürgen folgt in der letzten Seillänge von Crack Baby, hoch über der Alp Giesenen.
Die uns folgenden Italiener packen die schöne Kerze in der letzten Länge an.
Nun galt es wieder runter zu kommen, wozu man über die Route abseilt. Dies geht ob dem steilen Gelände sehr zügig vonstatten. Natürlich befanden wir uns alsbald in der ungünstigen Situation, dass nun oberhalb von uns geklettert wurde. Nachdem die Stände aber immer gut geschützt sind und man nicht in der Kletterlinie, sondern eher auf der Seite abseilt, war dies nicht allzu schlimm. Safe und sound standen wir kurze Zeit später wieder am Einstieg, wo wir uns nun Zeit lassen konnten. Wir genossen noch etwas die magischen Eindrücke am Fusse der Breitwangflue, studierten ausgiebig die anderen Routen und watschelten schliesslich in der Spur zu Tale. Beim ersten Hang war es Sünd und Schande, keine Skis dabei zu haben: das Terrain hinunter zur Alp Giesenen ist breit, mit rund 25 Grad optimal geneigt und es lag allerbester Pulverschnee. Aber janu, das war in Kauf zu nahmen, und dem Alpweg entlang ging es zurück nach Mitholz. Die Sonne heizte bereits massiv ein, und es herrschte eine richtige Frühlingsstimmung.

Blick nach oben beim Abseilen. Enorme Eismasse, enorme Steilheit und Komplexität!
Auf dem Parkplatz legten wir unsere Ausrüstung zum Trocknen an die wärmende Sonne und stellten uns die Frage, wie denn dieses Wochenende noch abzurunden war. Eine weitere Tour würde man womöglich klettern können, also wurden Topos und Optionen gewälzt. An der Breitwangflue schauderte es uns vor allem vor dem riesigen, losgelösten Eisschild, welches wie ein Damoklesschwert alle Routen etwa von Tsunamix bis zum Beta Rocker bedrohte. Hatte man dieses einmal gesehen, war an ein unbeschwertes Einsteigen gar nicht mehr zu denken. Also machten wir uns auf, um noch einen Blick in den Oeschiwald zu werfen, und dort womöglich noch eine kletterbare Linie zu identifizieren. Doch um 16 Uhr nachmittags herrschte da übelstes Tauwetter, das sowieso schon wenige Eis war abgelöst, massiv am Tropfen und schien uns nicht mehr vernünftig kletterbar zu sein. Selbst nach einer kalten Nacht nicht. Andererseits war im Arbonium sogar noch eine Seilschaft mit dem Abseilen beschäftigt, und am Folgetag machten zwei schmerzfreie Italiener tatsächlich noch den Pingu bis unter die Cruxlänge.

Gerissener Eisschild in Tsunamix/Elementarteilchen, die Säule links sieht auch ziemlich verdächtig (=gerissen) aus.
Nach all diesen Beobachtungen gab es nur noch eine vernünftige Entscheidung: ab nach Hause. Bei schlechten Verhältnissen im Eis zu klettern macht wenig Spass, zudem ist es ganz einfach unvernünftig und gefährlich. Und irgendwie war ich auch überhaupt nicht scharf darauf, meinem bisher besten Eiskletter-Erlebnis mit der Crack Baby, das nun wirklich kaum mehr zu toppen war, eine schlechte Route quasi nachzuwerfen. Da komme ich lieber an einem anderen, geeigneten Tag wieder, um im Oeschiwald aktiv zu sein. Schliesslich stellen doch zahlreiche Fälle da durchaus Wunschziele von mir dar.

Facts

Breitwangflue - Crack Baby IV WI6 - 8 SL, 400m - X. Bongard & M. Gruber 1993 - *****
Material: 10-14 Schrauben, 2x60m-Seile, Abalakov-Schlingen

Unbestritten der beste Eisfall der Schweiz, ja vermutlich gar im gesamten Alpenraum. Es warten 400 Klettermeter, wovon rund die Hälfte davon senkrecht ist. Die Ästhetik der Linie in der steilen Felswand, absolut ohne Absätze und längere Flachstücke, ist auch kaum zu übertreffen. Kurzum eine Route, die man gemacht haben muss. Sie ist eigentlich (fast) jedes Jahr bekletterbar, die besten Verhältnisse trifft man meistens gegen Ende Saison, d.h. in der zweiten Februarhälfte und ersten Märzhälfte an. Der Zustieg ab Mitholz umfasst 900hm und dauert je nach Spur 1.5-3.0h. Bei viel Neuschnee und Absenz einer Spur sind (selten) Schneeschuhe erforderlich, ansonsten geht man ohne Hilfsmittel. Tourenski sind auf dem engen und steilen Alpweg nicht zu empfehlen. Der Abstieg vollzieht sich durch Abseilen über die Route, einige Stände sind an BH vorhanden, bei anderen muss man Abalakovs einrichten.

Topo

Untenstehend das Topo von Crack Baby mit der exakten Lokation der BH-Stände. Nach der ersten und den letzten beiden Seillängen muss man den Stand selber im Eis schrauben, und zum Runterkommen Abalakovs einrichten. Bei guten Verhältnissen sind diese meist vorhanden. Erwähnt sei auch noch, dass die Bewertungen von der geeichten Angabe von WI6 als Maximalschwierigkeit ausgehen, denn Crack Baby gilt ja quasi als Referenztour dafür. Bei sehr guten Bedingungen (viel Eis, beste Qualität, gut ausgehackt) sind die Bewertungen natürlich (wie immer und überall im Eis) eher etwas tiefer anzusiedeln. Dennoch, es warten viele steile Meter im Eis, man sollte die Tour also keinesfalls unterschätzen. Ein Rückzug ist jedoch jederzeit problemlos möglich.




Kommentare:

  1. Kennst du vielleicht eine art Klettergarten für eiskletterneulinge? Wo man Top rope mal probieren könnte? Danke

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  2. Um diese Jahreszeit ist das nicht ganz einfach... aber generell. Es bietet sich insbesondere das Tösstal genauso wie die anderen Mittelgebirge. Das geht dann dafür nur in Kälteperioden im Hochwinter. Was auch noch Spass macht ist das Eisklettern auf aperen Gletschern im Sommer, habe ich z.B. schon auf dem Mer de Glace, Steingletscher und Morteratschgletscher gemacht. Den einen oder anderen Eis-Klettergarten wo man gut topropen kann gibt es sicher auch noch, hier geben die Kletterführer Auskunft.

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