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Sonntag, 21. Juli 2019

Paroi de Barberine / Châtelard / Giétroz - Cacao Girls (6b)

"Ich will nach Chamonix und dann ein paar Tage dort bleiben", so tönte es zum Beginn der Sommerferien von meiner Tochter. Musik natürlich in den Ohren jedes alpinen Kletterers und Vaters. In erster Linie wollte sie zwar beim Lead-Weltcup als Zuschauerin mit dabei sein. Aber das lag ja womöglich nur daran, dass sie von den tollen Klettermöglichkeiten in dieser Gegend noch gar nichts wusste. Geworden ist es schliesslich eine tolle MSL-Kletterwoche, über welche hier in loser Folge berichtet wird. Den Auftakt machten wir bereits auf der Anreise an den unmittelbar über der Grenze Frankreich/Schweiz gelegenen Felsen bei Le Châtelard.

Blick von der Grenze F/CH auf die Felsen von Barberine/Châtelard. Der Beginn von L1 versteckt sich hinter dem Hotel.
Hier stehen mit kurzen Zustieg von nur 15 Minuten gut 10 MSL-Routen von bis zu 12 SL zur Verfügung. Auf den ersten Blick sieht man wohl einige Felspfeiler aus dem steilen Wald ragen. Doch dass die Kletterei derart gut ist, würde man von der Strasse definitiv nicht erwarten. Ich hatte vor rund 10 Jahren auf der Durchreise in den Süden bereits einmal diese Erfahrung mit der 'Autoroute Blanche' (6 SL, 6c) gemacht. Aufgrund von Zeitbudget, der südöstlichen und damit ein bisschen weniger nachmittagssonnigen Ausrichtung und der Befindlichkeit wollten wir es schliesslich mit der Cacao Girls (12 SL, 6b) probieren. Es handelt sich dabei mutmasslich um die einfachste Route an der Wand, welche aber mit einer Kletterlänge von 380m doch ein respektables Unternehmen darstellt. An Beliebtheit mangelt es einer solchen Route natürlich nicht. Bereits vom Parkplatz war so gut wie jeder Standplatz mit einer Seilschaft markiert. Da wir eher spät dran waren, sollte es aber trotzdem passen. Um 12.45 Uhr brachen wir beim Auto auf, nach wenig Wartezeit auf eine eben gestartete Seilschaft ging's für uns um 13.15 Uhr auch los.

Erster Aufschwung

L1, 5b+: Schöne, positiv-leistige Kletterei, geht leicht von der Hand.
L2, 5c+: Querung nach rechts, feine Reibungsstelle, dann einfacher

Vom zweiten Stand muss man diagonal nach rechts ca. 15-20m absteigen, um den Beginn des zweiten Routenteils zu erreichen. Achtung, es handelt sich dabei nicht um die (neue) Linie mit den Klebehaken, welche schon mittig in der Wand beginnt. Die Cacao Girls befindet sich ganz unten am Pfeiler. Um etwas Zeit zu sparen, kann man vom letzten Zwischenhaken auch direkt nach rechts queren und zum Beginn von L3 absteigen.

Ausstieg aus der schön griffigen ersten Seillänge (5b+), das Hotel beim Startpunkt auch hier gut zu sehen.

Zweiter Aufschwung

L3, 5b: Griffige Platte, dann ein steiler Abschnitt mit einem breiten Riss.
L4, 5c+: Steiler Beginn über den Spalt hinweg, später 1x fein links um die Ecke.
L5, 5b: Steile, super griffige Wandkletterei, eine der besten Seillängen der Route.
L6, 5c: Kurze Stelle über den linken Ausläufer des markanten Wulsts hinweg.
L7, 5c: Technische Wandkletterei an kleinen Griffen, dann eine einfache Platte.
L8, 5b: Die linke Linie nehmen! Steiler Piazriss zu Beginn, dann plattig und etwas gesucht.

Man erreicht eine schöne Terrasse am Ende des zweiten Aufschwungs, von wo man zu Fuss retour durch die Schlucht nach Châtelard oder auch nach Barberine absteigen könnte. Aber die Route geht ja noch weiter! Auf Wegspuren steigt man leicht rechtshaltend ca. 50m durch den Wald hoch und gelangt in die (hier wenig ausgeprägte) Gorge. Gleich gegenüber ist die Fortsetzung der Cacao Girls angeschrieben.

Ausstieg aus der super lässigen, griffig-steilen L5 (5b). Hinten das nächste Team, das nicht ganz Schritt zu halten vermochte.

Pfeiler-Ambiente in L7 (5c), die Vegetation stört die Kletterei wirklich nie!

Dritter Aufschwung

L9, 5c: Interessante Mischung zwischen Rampe, Verschneidung, Kamin und breitem Riss.
L10, 6b: Athletischer Start, Gegendruck an guten Griffen und rutschigen Tritten, A0 möglich.
L11, 5b: Querung nach links, danach eine kurze Stelle, die man zu kompliziert löst.
L12, 5c: Steiler und griffiger Auftakt, sehr schön! Zum Schluss einfacher und plattig.

Die letzten 4 Seillängen lassen sich mit einem 50m-Seil auch in 2 Teilstrecken machen. Allerdings empfiehlt sich dies nur, wenn man deutlich über dem Niveau steht, da jeweils der Beginn von L10 und L12 athletisch über flacherem Gelände darunter ist. Um 16.20 Uhr hatten wir nach gut 3:00h Kletterei das Top erreicht, das war also ziemlich flott gelaufen! Und obendrein waren beide Seilenden während der ganzen Route unbelastet geblieben, bravo! Während die Nachsteigerin am Top eine kurze Pause einlegte, erkundete ich den Fussabstieg von ebenda. Dieser erfordert aber noch ca. 100hm Aufstieg und ist ineffizient, das Abseilen über den dritten Aufschwung dürfte die schnellere Lösung bedeuten. Für uns hiess das 1x25m zurück an Stand 11, von wo ein Fixseil zurück zum Fuss der dritten Aufschwungs genutzt werden konnte. Ab da dann zu Fuss durch die Gorge (zuerst ein paar Fixseile, aber problemlos), an den Einstiegen von interessant aussehenden Sportkletterrouten vorbei (gibt's da ein Topo davon?). Ein paar Minuten nach 17.00 Uhr waren wir retour an der Strasse.

Da entsteigt sie eben der Crux (L10, 6b). Souverän durchgezogen, erst noch mit Heel Hook fürs Foto ;-)

Das Top komplett im Flash erreicht, bravo! Hinten im Tal im Grün unser Zeltplatz bei Vallorcine, in der Verlängerung des Tals der Gipfel der Aiguille de Mesure, an welcher wir später bei unserem Aufenthalt auch noch eine Route kletterten. Hier hat man's definitiv etwas ruhiger als im (nur 10km entfernten) Chamonix, wo um diese Jahreszeit die Hölle los ist.
Nun hiess es, das Basecamp für die nächsten Tage aufzuschlagen. In Chamonix war bereits kein Platz mehr verfügbar, so dass wir unser Zelt auf dem ruhigen und schönen Camping in Vallorcine aufstellten. Im Nachhinein war das eine sehr gute Lösung, manchmal leitet einen das Schicksal auch einfach in die richtige Richtung. Meine Zeitbudgetierung für den Tag hatte perfekt gepasst. Bereits vor 19.30 Uhr und damit über eine Stunde vor dem Beginn der Finals waren wir auf der Place du Mont Blanc in Chamonix und konnten uns einen prima Platz für das Spektakel sichern. Zuerst waren die Frauen an der Reihe, bevor es dann die Männer krachen liessen. Wow, war das einen Show! Es waren 12'000 Zuschauer zugegen - vor dieser johlenden Meute, bei Partysound und dem in der Sonne glühenden Mont Blanc eine knallharte Finalroute ziehen zu können, das muss schon ein ultimatives Klettererlebnis sein. Zum Schluss kam dann noch der Chef und richtete die Sache mit dem Sieg höchstpersönlich: 1. Ondra, 2. Megos, 3. Schubert, die Crème de la Crème des Sportkletterns auf dem Podium vereint. Tja, das ist noch Stoff, aus welchem Kletterträume sind!

So etwas lässt sich einfach nicht mit einem Foto einfangen. Grandioser Event vor atemberaubender Kulisse!

Facts

Paroi de Barberine - Cacao Girls 6b (5c obl.) - 12 SL, 380m - Raoul Crettenand 2012 - ***;xxxx
Material: 1x50m Seil, 12 Express

Sehr schöne Plaisirkletterei mit kurzem Zustieg und abwechslungsreichen Moves in griffigem Gneis, welche pfeilerartig direkt über der Landesgrenze in die Höhe führt. Die Route ist mit rostfreien Bohrhaken sehr gut abgesichert und das Ambiente ist gutmütig, d.h. hier kann man sich problemlos an die eigene Leistungsgrenze tasten bzw. ein neues Niveau versuchen. Allerdings darf man zu den Hauptkletterzeiten nicht mit freier Fahrt rechnen, eine solche Route ist wenig überraschenderweise sehr beliebt. Vom Top seilt man am besten über den dritten Aufschwung ab (mit 1x50m-Seil möglich) und steigt dann zu Fuss durch die Gorge ab. Unten ist das Übersichts-Topo von Hervé Thivierge abgebildet, nähere Infos findet man im Plaisir West Band II, von welchem ich auch die Bewertungen übernommen habe.


Donnerstag, 11. Juli 2019

Piz Palü (3901m) - Bumiller (TD+)

Der Bumillerpfeiler ist die imposante Linie inmitten der Nordwand am Piz Palü, an prominenter Lage im Festsaal der Alpen. Somit ist es wenig erstaunlich, dass ich diese Tour schon lange Zeit auf dem Radar hatte. Dennoch blieb es in vielen Aspekten unklar, was einen hier erwarten würde. Der untere Teil wird gemäss Literatur und Web auf zig verschiedenen Routen angegangen. Wenn es in diesem Abschnitt doch so etwas wie einen Standard gibt, so ist es der durch Eisschlag vom grossen Hängegletscher als objektiv sehr gefährlich bekannte Weg durchs grosse Couloir. Vom Felsabschnitt im Mittelteil liest man auch allerhand, die Berichte reichen von ernsthafter, schlecht abzusichernder Steigeisenkletterei bis zu Genusskletterei in Kletterfinken an bestem Fels. Und zum Abschluss ist da noch die Eisnase, welche über die letzten Jahrzehnte zwar beständig abgebaut hat, ihre Morphologie aber auch heute noch von Jahr zu Jahr verändert. Somit blieb unklar, ob uns hier ein grimmiges Nordwand-Abenteuer bevorstünde, oder ob man eher im genüsslichen Bergsteigermodus unterwegs sein könnte...

Im Festsaal der Alpen! Blick von der Diavolezza auf den Piz Palü mit seiner Nordwand und unserer gekletterten Linie.
Überhaupt erst ins Gespräch gekommen war der Bumillerpfeiler in erster Linie als Weg zum einfachen und geräumigen Gleitschirm-Startplatz auf dem Piz Palü Hauptgipfel. Hier kommt man nach Norden, nach Westen und nach Süden problemlos weg, nur Ostwind ist ein ungünstiges Szenario. In den 2-3 Tagen vor der Tour zeichnete sich dann leider langsam ab, dass der Abstieg per Gleitschirm möglicherweise dem zu starken Nordüberdruck zum Opfer fallen würde. Da aber die Bedingungen für den Bumiller perfekt waren, wollten wir am Ziel festhalten. Um sicher noch geflogen zu sein, entschieden wir uns, auf der Anfahrt noch zum Schwendirain aufzusteigen. Bei einer feuchten Affenhitze ein schweisstreibendes Unterfangen! Umso besser, dass wir uns nach der Landung im Hirschlensee gleich wieder frisch machen konnten. Der Preis dieses Ausflugs war dann ein wenig Nervenkitzel, ob wir die lange Fahrt zur Diavolezza noch rechtzeitig beschliessen würden, um die letzte Bahn zu erwischen, oder ob 'Palü by fair means' die Devise wäre. Kurz bevor wir in die Bahn einsteigen konnten, schlug das Herz auf einmal ganz hoch im Hals. Nein, nicht weil wir zeitlich so knapp dran waren. Ein Kollege rief an, sein Tourenpartner sei auf einem Climb & Fly im Hochgebirge verschollen und möglicherweise abgestürzt. Was er nun auch bloss tun solle und ob ich Kontakt mit den Angehörigen aufnehmen könne. So stellte sich ein wenig die Frage, ob wir die Bahn nun tatsächlich besteigen sollten... glücklicherweise folgte bald die Entwarnung: der Verschollene hatte im Flug beim Fotografieren sein Handy fallen lassen. Zwar war er glücklich im Tal aufgesetzt, nur fehlte ihm leider die Möglichkeit, seinen sich noch am Berg befindenden Kollegen zu erreichen...

Tourenauftakt in der March. Da kam der Ultraleicht-Gleitschirm noch zum Einsatz.
Somit konnten wir doch noch guten Mutes den Abend auf der Diavolezza geniessen. Ich gönnte mir noch einen Spaziergang zum Sass Queder (3066m) und auf den Piz Trovat (3146m), von wo man einen idealen Blick auf den Gletscherzugang zum Bumillerpfeiler hat, den es tags darauf noch im Dunkeln zurückzulegen gilt. Danach genossen wir das edle 5-Gang-Menü, welches zur Halbpension hinzugehörte. Das grösste Fragezeichen in Bezug auf die Tour war nach wie vor das Fliegen. Der Nordüberdruck betrug noch immer gute 5hPa, was man gemeinhin als eine Föhnlage bezeichnet. Tagsüber war der Nordwind mit 35km/h im Mittel und 50er Böen über den Berninapass geprescht - Bedingungen, in welchem man im Notfall gerade noch so landen kann. Aber wenn man's schon weiss, so ist eher Verzicht angesagt. Für den nächsten Tag war eine leichte Besserung prognostiziert, so dass wir den definitiven Entscheid erst unmittelbar vor Aufbruch fällen wollten. Ebenfalls galt es noch zu entscheiden, wie wir den unteren Teil vom Bumiller anpacken wollten. A priori hatte ich die Einstellung, das objektiv gefährliche Couloir auf jeden Fall zu vermeiden und im Fels einzusteigen. Zum Zeitpunkt unserer Tour herrschte da noch ein grosses Wirrwarr an möglichen Routen und viel Unklarheit, welche sich auf meine Fragen und mein Feedback hin nach dem genialen Beitrag von Marcel Schenk der Bergsteigerschule Pontresina nun geklärt hat. Aber auch hier galt: vor Ort nachsehen würde uns die Routenwahl diktieren, auf der Diavolezza war die Entscheidung (Gelände, Bergschrund, Ausaperung) schlicht und einfach nicht zu treffen. Somit wollten wir am nächsten Tag so aufbrechen, dass wir am Fuss des Pfeilers auf jeden Fall bereits Tageslicht hätten.

Der Tag erwacht!
So läutete der Wecker um 3.15 Uhr und wir sassen ans opulente Frühstücksbuffett. Leider war mir ganz und gar nicht ums Essen, doch immerhin konnte ich dafür sorgen, dass ich ausreichend hydriert in den Tag startete. Ein Check auf dem Smartphone zeigte, dass der Nordüberdruck entgegen den Prognosen sogar wieder etwas gestiegen war und auch über den Bernina preschte der Wind nach wie vor. Somit blieb nichts anderes als die unpopuläre Entscheidung zu treffen: die Gleitschirme würden in der Diavolezza auf uns warten - immerhin ist der Fussabstieg vom Piz Palü ja eine ziemlich kurze Sache. So ging's also um 4.00 Uhr los auf dem Normalweg, d.h. die Flanke des Piz Trovat ostseitig mit ein wenig auf und ab queren. Wichtig: man betritt das Eis nicht (mehr) bei der Fuorcla Trovat (P.3017), wo man südseitig unangenehm abstiegen müsste, sondern überschreitet auch noch P.3039, um erst weit 500m weiter hinten bequem den Persgletscher erreichen zu können. Über das Eis ging es nun erst weiter dem Palü Normalweg entlang, den man erst beim felsigen Ausläufer des Piz Cambrena verlässt. Weiter geht's bis auf ca. 2900m absteigend westwärts, um dann wieder gegen den Fuss des Bumiller anzusteigen. Um 5.30 Uhr standen wir schliesslich bei ausreichend Tageslicht unter dem Pfeiler (ca. 3000m) und mussten die Entscheidung fällen, welcher Weg zu wählen sei.

Situation am Pfeilerfuss mit Topo der Einstiegsvarianten. Foto: M. Dettling, Topo: M. Schenk, Go Vertical
Es zeigte sich, dass die angedachte Couloir-Variante (unten grün, oben rot) nicht wirklich eine Option war. Der Schrund war an dieser Stelle unpassierbar und die Rinne auch bereits stark ausgeapert. Es war zwar vorstellbar, weiter links auf den Fels zu gelangen und dann irgendwie ins Couloir zu queren (rot). Informationen über diese Linie lagen uns zum damaligen Zeitpunkt aber nicht vor. Und so stellte sich die Frage, ob wir denn jetzt Experimente eingehen wollten. Auf die als brüchig berüchtigte Linie (blau, Tinner/Schenk), die über ganzen Vorbau links im Fels verläuft, hatten wir wenig Lust. Das Gelände sah doch reichlich wenig einladend aus und so wäre schon der erste Tourenteil ein ziemliches Geschnafel gewesen. So zogen wir etwas nach rechts... es war absolut ruhig, der Schnee perfekt gefroren, im Auslauf des grossen Couloirs waren keine frischen Ablagerungen zu sehen. Irgendwie schien es absolut logisch, nun einfach diesen (im Vornhinein ausgeschlossenen) Weg zu wählen. Also los! Klar, die objektive Gefahr dieses Einstiegsteils darf nicht verharmlost werden. Doch hält man sich erst links am Kegel und quert danach so bald wie möglich nach links auf die Schulter der roten Einstiegsvariante, so hält man sich maximal 10 Minuten im Hauptgefahrenbereich auf. Und bei kleineren Eisabgängen könnte man selbst in dieser Periode nach links ausweichend Deckung finden. Allerdings, sollte oben am Palü gleich die ganze Cremeschnitte abbrechen, so wäre man geliefert - allerdings hätte man bei diesem Szenario möglicherweise auch am felsigen Vorbau oder definitiv weiter oben auf der Tour ein massives Problem... 

Blick von unten, noch während der 'heissen Phase', auf den Weiterweg. Von der Position des Kletterers quert man nun nach links hinaus zur Schulter der roten Route des obigen Fotos und kommt sofort wieder in objektiv sicher(er)es Gelände.
Die Gegenperspektive von oben nach unten. Wie man hier erahnen kann, lässt sich auch der Aufstieg während der 'heissen Phase'  abseits oder zumindest ganz am Rand der Hauptrinne legen und man hätte stets die Möglichkeit, zur Seite hin auszuweichen. Da man sich nur wenige Minuten in diesem (relativen) Gefahrenbereich aufhält... ziehe jeder seine Folgerungen selber und wähle die entsprechende Route. Die Eis- resp. Firnhänge im Vordergrund sind rund 50 Grad steil.
Die Bedingungen waren perfekt zum Steigen, tragender, griffiger Firn. So waren wir bald im Bereich der Schulter der Einstiegsvariante in weniger exponiertem Terrain. Mit etwas Hin und Her hielten wir uns nun am (im Aufstiegssinn) linken Rand des Eisstrom. Einfacheres Terrain wechselte sich mit ein paar steileren Passagen ab, ein längeres Teilstück reichte vielleicht an die 50 Grad heran, die Crux eine kurze Eiskletterei von 60 Grad - in der Summe aber alles gutmütig und wie bereits geschrieben, in perfekten Verhältnissen. So erreichten wir, zuletzt über den schönen Firngrat in einer Stunde vom Einstieg bereits den Start des Felsteils (ca. 3450m). Inzwischen waren wir an der Sonne, die Temperaturen waren angenehm mild und auf einer bequemen, trockenen Terrasse konnten wir uns für die Felskletterei parat machen. Das heisst Wechsel von Bergschuhen und Steigeisen auf die Kletterfinken - wir hatten uns dafür entschieden und ich muss im Nachhinein sagen, das war eine ganz schlaue Entscheidung. Es warten doch Schwierigkeiten bis 5b in teilweise plattigem Granit. Klar, das ist auch mit Bergschuhen machbar, zur Not selbst mit Steigeisen. Aber es wäre Einsatz gefordert und hätte den Charakter von harter, alpiner Kletterei. Viele, die mit Bergschuhen gehen, lassen sich dann auch weiter vom eigentlichen Pfeiler in einfacheres, aber heikleres und viel weniger schönes Gelände abdrängen. Mit den Kletterfinken war es hingegen ein grosser Genuss, über die kompaktesten Felspartien in genussreicher Kletterei hochsteigen zu können.

So gut wie es geht hält man sich danach immer am linken Rand des Eisstroms den Felsen entlang, wo man sich in (relativer) Sicherheit wiegen kann. Der Ausblick zeigt schon den kecken Pfeiler des Felsteils, an welchem sich die ersten 4 Seillängen abspielen.
Fantastische Morgenstimmung beim Aufstieg über den Firgrat zum Felsteil hin. Die Aussicht schier grenzenlos!
Am Firngrat bei perfekten Bedingungen mit tollem Ausblick auf den Felsteil darob!
Rückblick auf den Firngrat - just simply fantastic!
Der Felsteil umfasst total 8 Seillängen à 50m. Zuerst folgen zwei plattige Sequenzen mit relativ freier Linie, welche zum grössten Teil selber abgesichert werden wollen (ca. 4b, bei direkter Linie auch 5a). Die dritte Seillänge führt dann an den Fuss des markanten Gratzackens. Hier ist die Linienführung mehr gegeben, ist die Kletterei doch recht steil und athletisch, ja erfordert das Erklimmen eines veritablen Dachs. Hier steckt etwas an fixem Material, die Schlinge am Dach weist von weither bereits den Weg. Am Stand treffen wir auf zwei deutsche Bergsteiger, welche uns umgehend passieren lassen. Im vierten Abschnitt (ca. 5a) quert man unter dem Gratzacken nach links hinaus und steigt dann diagonal aufwärts. Auch hier stecken Schlaghaken, allerdings wild verstreut. Während man sich nun deutlich unterhalb des Gratverlaufs in einfacherem Gelände halten könnte, wählen wir in der fünften Seillänge eine athletische und etwas wilde Linie in der kein fixes Material steckt zurück zur Gratkante (5b), die man in einer Scharte nach dem Zacken wieder erreicht. Der Gratkante entlang geht's mit einer sechsten Sequenz (5a). Zum Auftakt wartet eine Platte mit einem feinen Riss, die deutlich schwieriger ist, als es den ersten Anschein macht - umso mehr, wenn man nicht mit Kletterfinken unterwegs ist. Der Rest ist dann einfacher zu haben. Es folgen schliesslich zwei weitere Seillängen à 50m mit genussreicher Kletterei aber geringen Schwierigkeiten (3a-4a) zum Fuss der Eisnase, wo wir auf einer bequemen Plattform wieder auf die schneetaugliche Ausrüstung wechseln können. Der ganze Felsteil hat uns ca. 2:30h gekostet.

Calina folgt in L1 (4b) im Felsteil.
Ausblick auf L2 (5a). Tolle, selbst abzusichernde Granitkletterei, bei guten Verhältnissen ein grosser Genuss!
Wow, das ist einfach genial! Yours truly folgt in L2 (5a).
Steile Kletterei mit einem veritablen Überhang in L3 (5b). Oben am Stand die beiden deutschen Bergsteiger.
Umwerfend! Hammermässige Traverse unter dem markanten Gratzacken durch in L4 (5a).
Exposition total am Ende der Traverse unter dem Gratzacken (L4, 5a).

Steil geht's auch in L5 (5b) in die Höhe, hier wollen auch nochmals Überhänge geklettert werden :-)
Die mit einem feinen Riss durchzogene Platte zu Beginn von L5 (5a) hat es nochmals in sich!
Yours truly unterwegs in L7 (4a), die Schwierigkeiten nehmen im letzten Teil des Felsabschnitts ab.
Spot the climber! Calina unterwegs in L8 (3a) unter der drohenden Kulisse der Eisnase - einfach genial!
Tiefblick mit den letzten Metern im Fels, bevor wieder auf die Eisausrüstung gewechselt wird.
Die Eisnase selber erforderte früher steile, seriöse Eiskletterei. Durch den Rückgang des Hängegletschers wurde diese Passage stark abgemildert und kann nun sogar links in moderat steilem Gelände (50-55 Grad) umgangen werden. Wir wollen uns aber nicht lumpen lassen und wählen die ästhetisch-elegante Direktlinie. Die Steilheit erreicht ganz kurz um die 75 Grad, man kann jedoch perfekt schrauben, keine grosse Sache also! Nachher findet sich auch noch Eis, um bei "Seil aus!" einen Stand einzurichten. Ab dort können wir bereits wieder gemeinsam weitersteigen und es ist nur noch eine Konditionsfrage bis hinauf zum Gipfel. Einzig vor Spalten sollte man sich allenfalls in Acht nehmen, wir können jedoch von perfekten Bedingungen profitieren. So bin ich um 10.45 Uhr am Top, das wären rund 5:00h vom Pfeilerfuss oder 6:30h ab der Diavolezza - das ging ja ganz fix! Wir profitieren von den angenehmen Bedingungen. Der Wind präsentiert sich hier auf's erste ganz gutmütig, ein Start mit dem Gleitschirm wäre gut möglich (aber heimtückisch!) gewesen, das Gelände präsentiert sich wie erhofft und recherchiert als perfekt.

Den steilsten Teil der Eisnase eben überwunden! Wer will, kann's rechts noch steiler haben, wäre aber ziemlich gesucht!
Ausstieg aus der Eisnase.
Oben - Zeit zum Geniessen!
Nun denn, unsere Schirme haben wir (richtigerweise!) nicht dabei, also geht's zu Fuss weiter. Die Spur hinüber zum Ostgipfel ist perfekt. Dort können wir noch einen richtig lässigen Tiefblick auf den Ostpfeiler werfen - auch schon 25 Jahre her, seit ich hier raufgeklettert bin! Über den Normalweg geht's dann abwärts. Stellenweise ist die Firnauflage dünn, d.h. das Eis nicht weit weg, aber man kann auch hier von guten Bedingungen sprechen. In der Scharte auf der Ostschulter geht plötzlich ein heftiger Wind, schon beinahe in Sturmstärke. Da wissen wir wieder genau, warum man bei einer Föhnlage nicht Gleitschirmfliegen soll. Wir binden uns wieder ans Seil und steigen über den spaltenreichen Gletscher ab. Noch immer kommen uns viele Leute entgegen, die von der ersten Bahn auf die Diavolezza gestartet sind. Mit dabei sind auch Alleingänger mit völlig unzureichender Ausrüstung - manchmal schon erstaunlich, dass solche Eskapaden wohl doch meist gut ausgehen. Ohne Schwierigkeiten erreichen wir das Ende des Gletschers und nach einer halbstündigen Wanderung um den Piz Trovat herum sind wir um 12.30 Uhr zurück auf der Diavolezza. Macht total 8:30h für die ganze, überaus lässige Runde, die man an diesem Tag gerne zum Genre Plaisirbergsteigen zählen darf.

Luftige Überschreitung vom Hauptgipfel zum Ostgipfel hinüber. Dank perfekten Bedingungen problemlos!
Ciao Amici! Italienische Seilschaft auf den letzten Metern zum Gipfel am Palü Ostpfeiler.

Facts

Piz Palü (3901m) - Bumillerpfeiler (TD+, 5b, 60 Grad, 900hm) - Bumiller et al. 1887 (!!!)
Material: 1x50m Seil, Cams 0.3-2, Keile, Kletterfinken, Steigeisen, Eisgeräte, 4-6 Schrauben

Grandiose Tour auf eindrücklicher Pfeilerlinie mitten durch die Nordwand am Piz Palü an prominenter Lage im Festsaal der Alpen. Nach einem moderaten Zustieg steht man vor der Wahl, den mässig attraktiven Vorbau im Fels zu gehen oder ihn rechts schneller und bequemer durch das grosse, jedoch objektiv nicht sichere Couloir zum umgehen. Danach folgt nur noch genussreiches Bergsteigen. Ein Firngrat, 400m an Kletterei in perfektem Granit, eine steile Eislänge und zum Schluss noch 200hm Gletscherwanderung. Es lohnt sich, auf gute Bedingungen zu warten, d.h. bis die Felslängen aper und sonnengewärmt sind, aber auf dem Rest trotzdem noch überall guter Firn präsent ist. Dann kann man im Fels in grandiosem Ambiente mit den Finken in die Höhe tänzeln und den Rest der Tour zügig erledigen. Trifft man hingegen auf verschneite und/oder vereiste Platten, so bekommt der mittlere Tourenteil eine ganz andere Dimension und Ernsthaftigkeit. Normalerweise trifft man zu Beginn der Sommersaison (Mitte Juni - Mitte Juli) auf die besten Bedingungen.

Dienstag, 9. Juli 2019

Weltcup, Speed-SM & Lead-MYCC Villars 2019

Um den Titel dieses Beitrags zu verstehen, braucht's ja schon einiges an Fachwissen! Jedenfalls gab's in Villars in den Waadtländer Alpen ein wahres Feuerwerk an Kletterevents. Als Coach für meine Tochter und als Zuschauer für die anderen Events war ich an der Seitenlinie mit dabei. Mit kribbelnden Fingern notabene: trotz herausfordernden Plastikrouten vor der Nase, Klettergärten gleich um die Ecke und dem MSL-Paradies Miroir d'Argentine in Sichtweite bin ich keinen einzigen Move geklettert. Ich glaube, ich nehme ernsthaft das Speed-Training auf, damit ich nächstes Jahr an der SM teilnehmen kann und so auch etwas Nervenkitzel und Bewegung kriege :-)

Eine schöne Gegend! Aber an diesem Weekend immer wieder für einen Schauer gut...
Am Samstag konnten wir nach dem Eintreffen gleich noch den Top-Performern im Weltcup-Lead-Halbfinal zusehen, dann war aber Speed angesagt. Mit hohen Ambitionen waren wir da nicht angetreten, irgendwie liegt das nicht so in unserem Blut und trainiert hatten wir auch nicht allzu oft, es war ja in letzter Zeit auch nicht gerade wirklich Hallenwetter. Schliesslich gab's Rang 10, für ein Weiterkommen in den Viertelfinal fehlten am Ende nur Sekundenbruchteile - das war gut. Ansonsten war der Wettkampf leider ein bisschen etwas zwischen Farce und Lotterie. Die Zeitmessung schien ihre Flausen zu haben: zwischendurch fiel sie aus, so dass Runs wiederholt werden mussten und es gab extrem viele Fehlstarts, gehäuft auf der einen Linie. So auffällig, dass man auch da einen Bug befürchten musste. Nachdem ein heftiger Regenschauer eine Zwangspause erforderte, hiess es offiziell, dass die Zeitmessung nicht mehr in Gang gesetzt werden könne, womit der Wettkampf von U12 & U14 mitten in den Viertelfinals abgebrochen wurde. Erst wurde kommuniziert, die finale Rangierung würde aufgrund der Qualifikation erstellt. Später dann sollten alle gekletterten Zeiten einfliessen und schliesslich gab's noch eine dritte Variante, wo man mit einem verlorenen Viertelfinal-Duell aber schnellerer Qualizeit nicht mehr vor seiner Besiegerin platziert sein konnte. Für die Rangierung meiner Tochter spielte das zwar alles keine Rolle, sonst gab es aber ob dem vielen Hin und Her manche Kindertränen zu trocknen. Absolut verständlich, um die Spitzenplätze war das kein fairer Wettstreit. Schade, da darf man mehr erwarten.

Auf geht's! Das ist die Quali 2 vom Lead-MYCC U12.
Am Samstagabend konnten wir dann die Lead Finals im Weltcup verfolgen und den Sieg des Schweizer Athleten Sascha Lehmann beklatschen - einfach genial! Online gab es zwar auch hier viele negative Reaktionen über die "miserabel geschraubten Finalrouten". Zu einfach hiess es bei den Männern (3x Top, 3x am letzten Move gescheitert), ein Stopper-Move störte bei den Frauen (alle bis auf eine an derselben Stelle gescheitert). Vor Ort habe ich das ein wenig differenzierter wahrgenommen. Sprich, die Show war absolut grandios. Klar, den Sieger mittels Countback zum (knallharten!) Halbfinal zu bestimmen ist nie ganz optimal. Aber wer dort am höchsten geklettert ist und die Finalroute getoppt hat, der hat es ganz einfach verdient.

Die Quali 1 im Lead-MYCC an der Speed-Wand: 6 Minuten statt 20 Sekunden :-o
Am Sonntag ging es dann mit dem Lead-Wettkampf der Jugendkategorien weiter. Auch da reichte es nicht ganz für den erhofften Finalplatz. Meine Tochter ist die jüngste Teilnehmerin in der U12 und gehört darum zu den kleinsten Kletterinnen der Kategorie. Wo die entscheidenden Konkurrentinnen alle mühelos hingelangt hatten, war der verflixte Griff gerade knapp ausserhalb der Reichweite. Aber gut, das kann immer passieren - dynamisch ziehen und weiter lautet die Lösung. Doch für diesen unerwarteten Stopper und einen Risikomove bereits so früh in der Route stimme das Mindset nicht, wozu ich mit dem Coaching das Meinige beigetragen hatte. Erstens war uns bei den grossen, älteren, vorne klassierten und darum zuerst kletternden Mädchen entgangen, dass dieser Move so problematisch sein könnte. Und zweitens waren wir beide der Meinung, dass ihr sowieso bevorzugter Stil von geplant, statisch und defensiv klettern in dieser Route absolut richtig wäre und bloss ein unnötiger Risikomove das Aus bedeuten könnte. So wurde schlussendlich die Kraft für die Suche nach der unmachbaren Lösung verpulvert statt die machbare zu riskieren und das war's dann. Tja, sometimes you win, other times you learn.

Da war noch alles im grünen Bereich. Quali 2 am Lead-MYCC U12.
So gerne sie im Endausmarchung dabei gewesen wäre und so gerne sie klettert: nach dem Final der U12 sagte sie mir, dass sie jetzt doch sehr froh sei, die Qualifikation nicht geschafft zu haben. Die mit 7b+ bewertete Finalroute war dann nämlich ehrlich gesagt "over the top" für das Teilnehmerfeld und hätte meiner Tochter gar nicht zugesagt. Nicht einmal die Schwierigkeit. Sondern die Tatsache, dass in Routenmitte ein heftiger Runout eingerichtet war. Heikle Moves 3m über der letzten Sicherung waren notwendig, die nächste Exe konnte schliesslich nur mit einem Über-Kopf-Heelhook unterhalb des Körpers eingehängt werden. Klar, die Besten packten diese Stelle, teils verblüffend souverän. Andere trauten sich nicht, sprangen ab oder kletterten gar wieder zurück - aber immer noch besser, als die Kopfüber-Stürze mit eingefädeltem Seil und verbrannter Kniekehle, die es ebenfalls zu sehen gab. Man hätte übrigens nur die Exe 50cm weiter links und im Routenverlauf platzieren müssen, dann wäre alles OK gewesen... An der Schlusswand gab's darüber hinaus noch einen Seitwärts-Sprung, natürlich ebenfalls oberhalb der Sicherung. Auch hier war viel Mut gefragt, doch eine Teilnehmerin meisterte selbst diese Klippe, Chapeau! Die Kehrseite: einer der Jungs konnte den Schwung am Zielgriff nicht halten. Er stürzte weit, unkontrolliert und mit dem Kopf voran - an der dort nur leicht überhängenden Wand nur Dezimeter an den vorstehenden Griffen und Volumen vorbei. Nicht auszumalen wenn... das hätte ganz, ganz bös enden können.

7 Uhr morgens, 150 Kinder voll motiviert am Aufwärmen. Die lange Schlange sieht man auf dem Bild nicht...
Zuletzt möchte ich mir noch eine wiederum positive Bemerkung zur Disziplin Speed erlauben. Auch hier sind die Online-Kommentarspalten voll von negativen Meinungen über Speed und das olympische Format. Klar, super glücklich ist das nicht. Aber wer hat je selber ernsthaft einen Versuch gegeben oder einen Speed-Wettkampf live gesehen? Das ist eindrücklicher Klettersport und sehr spannend obendrein. Und auch wenn Speed nicht das Nr.1 Kriterium beim Klettern ist. Jeder der schnell ist, kann extrem gut klettern und alle die sehr gut klettern, sind auch schnell. Gerade beim Nachwuchs, bei der Elite gibt's natürlich schon etwas Spezialisierung, aber der Grundsatz gilt auch da. Uns jedenfalls hat etwas Speed-Training nur gut getan und die Augen geöffnet, woran es beim Skill-Set noch hapert. Und selbst mir als alpinem Grufti hat es Spass gemacht, in der Speed-Route nach oben zu "rasen" (Mehrfach-Anführungszeichen definitiv nötig, Wortwahl überdenkenswert ;-)) und mit dem einen oder der anderen NachwuchsathletIn ein Duell zu machen. Jedenfalls, trotz einiger Wermutstropfen und dem einen oder anderen Regenschauer war es ein tolles Weekend in Villars und es macht immer wieder Spass, die Community zu treffen. 

Speed-Training (auf inoffizieller Route) am Summer Opening. Foto: Kletterzentrum Gaswerk.