Die Wangwand ist quasi die "zweite Wand" am Gonzen, während langer Zeit wurde sie wenig beachtet und bisher gab es mit der kaum begangenen Milzbrand (10 SL, 7c) nur eine einzige Route aus dem Jahre 2001, welche sie komplett durchstieg. Mit einer Höhendifferenz von ~260m und einer Kletterlänge von deutlich über 300m handelt es sich aber doch um ein grosses und eindrückliches Gemäuer. Dass sich da noch Potenzial für Neutouren bieten würde, war offensichtlich. Und es waren sogar noch sehr logische Linie zu holen, z.B. entlang von einem grossen System von Rampen und Verschneidungen. Genau das war die Absicht, als wir uns auf den Weg zur Wangwand machten. Daraus geworden ist eine anspruchsvolle alpine Sportkletterroute, die mit eindrücklicher Kletterei in weitestgehend tipptoppem Gonzenfels aufwartet.
Erschliessung
Die Erschliessungsgeschichte vom Heimspiel umfasst drei Bohrtage und die erste komplette Durchsteigung der gesamten Route, welche gleich im erhofften, einwandfreien Rotpunkt-Durchstieg endete. Diese Geschehnisse werden hier im Tagebuch-Stil protokolliert. Es sei erwähnt, dass sich Daniel schon zuvor ausgiebig mit der Wangwand beschäftigt hatte, u.a. mit einer früheren Begehung von Milzbrand, zeitnäher dem Erschliessen der kürzeren Lektionen in Demut (4 SL, 7b+) und auch der kompletten Begehung des Wangwandbands.
1. Juli 2023: Daniel hatte den Plan zwar schon lange in petto, aber unsere Verabredung entsteht spontan an diesem Samstagmittag: wir gehen auf Erstbegehung in der Wangwand! Der Fokus liegt dabei auf dem oberen, steileren Wandteil. Der Weg dahin ist weit: mit schweren Gepäck geht es mühsam am Nasenloch vorbei auf einer alpinen Kraxelroute mit vielen gemüsig-brüchigen Stellen bis zum fünften Grad aufs Band hoch und auf diesem querend zum Einstieg, Zeitbedarf vom Wandfuss rund 2.5 Stunden. Um 16.45 Uhr rattert der Bohrer endlich und die erste Zwischensicherung fährt in den Fels. Die nachmalige L5 entpuppt sich als eine ziemliche Herausforderung für das Einbohren im Vorstieg, so verrinnt die Zeit zügig und wir müssen nach dieser Seillänge bereits die Segel streichen. Als schnellsten Weg nach Hause identifizieren wir das Abseilen über den unteren Wandteil. Mit 4x60m-Strecken gelingt und das zügig und recht bequem. Vor allem eröffnet es auch die Perspektive, dass sich da durchaus eine lohnende Kletterlinie als "Zustieg" finden lässt. Mit dem komplizierten und aufwändigen Zugang über das Nasenloch wäre die Route kaum ein Hit geworden.
29. Dezember 2023: Die Altjahreswoche 2023 ist sehr mild, die Wangwand weitestgehend schneefrei und auf unserer Linie einwandfrei trocken, wiederum sehr spontan entsteht eine Verabredung zum Einbohren. Trotz der kurzen Tageslänge können wir einen Versuch im unteren Wandteil wagen und wollen sehen, wie weit wir kommen. Es kommt viel besser wie erwartet: wir sind sehr effizient und schaffen es tatsächlich, die 230 Klettermeter bis aufs Wangwandband und dem Start von L5 in einem Zug zu erschliessen. Das Terrain lässt es zu, dass wir sehr lange, an die 60m heranreichende Seillängen einrichten. Die Standplätze entsprechen dabei genau den Punkten, an welchen wir am 1. Juli abgeseilt haben - natürlich damals schon mit dem Blick auf die ideale Kletterlinie und bequemen Stationen.
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Impressionen von unserem zweiten Bohrtag Ende Dezember 2023. V.l.n.r sieht man L2, L3 und L4. |
7. April 2024: Wir starten den nächsten Angriff. Abschätzungen zu Folge sind es wohl nur noch 60-70m, welche uns noch fehlen bis zum Top der Wand. Steil und schwierig aber, und damit ein happiger Brocken. Doch die Tage sind schon deutlich länger, gutes Wetter ist uns hold und so würde es uns im Idealfall gelingen, die Route zu vollenden. Wir steigen reichlich bepackt über die Gemsweid hinauf (für mich die erste Begehung dieses T6-Klassikers) und wollen den Vortriebspunkt vom mutmasslichen Ausstieg der Route her abseilend erreichen. Das geht viel einfacher wie gedacht, mit einem gestreckten 60m-Manöver gelangen wir zu Stand 5 und damit direkt zur gewünschten Stelle. Eigentlich besteht die Aufgabe aus einer überschaubaren Distanz, doch beim Einbohren machen Schwierigkeit und Steilheit die Sache aus, nicht die Klettermeter. Es geht aber auf, mit vereinten und letzten Kräften schaffen wir es ans Top, die Route ist komplett erschlossen.
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Und das ist der dritte Bohrtag in kurzer Zusammenfassung. Links der steile Fels mit Blick zum Fläscherberg, fotografiert ab Stand 5. Mittig der Ausblick von der Wang (d.h. oberhalb der Wand) nach Mels und ins Weisstannental. Rechts: vom Aufstieg über die Gemsweid konnten wir sehr gut Einblicke in die nach links geöffnete Wand der grossen Verschneidung (d.h. unseren Routenverlauf) erhalten. Und wie man im Zoom klar sehen kann: unserer Route haftet ganz klar ein Hauch von Blaue Lagune an. |
19. Januar 2025: Es vergeht viel Zeit bis zu einem ersten Durchstiegsversuch. Die Gründe: im Sommer ist es zu heiss und im Herbst passten weder die Gelegenheiten noch die Vorbereitung. So machen wir uns wieder einmal mitten im Winter auf den Weg. Abgesehen von der zur Zeit fehlenden MSL-Routine kein Problem, denn Zustiegsgelände und Wand sind schneefrei. Bald stehen wir gemeinsam am Einstieg und stellen fest: ein paar fehlende Kletterfinken verhindern den Go. Wir disponieren zur nahe gelegenen Nasenlochplatte um. Das beschert uns einen genialen Klettertag und sowieso: Daniel hatte zu diesem Zeitpunkt seine "Hausaufgaben" noch nicht gemacht. Diese bestanden im sorgfältigen Ausbouldern der Seillängen im oberen Teil, damit auch überall eine tragfähige Durchstiegslösung vorhanden war. Auch mit vorhandenen Kletterfinken wäre uns ein Erfolg an diesem Tag nicht sicher gewesen.
8. März 2025: Nun soll es klappen! Bei Daniel sind die Hausaufgaben gemacht, die Bikes sind gepumpt und geladen und die Ausrüstung wird beim Ausgangspunkt vor der Garage von Daniel nochmals sorgfältig geprüft. Es fehlt an nichts und beste Bedingungen begleiten uns. Zudem würden die nun schon wieder längeren Tage auch den einen oder anderen Fehlversuch beim Punkten erlauben. Die einzigen Zweifel bestehen darin, dass an der MSL-Form noch kaum gefeilt werden konnte, womit die Kraftreserven womöglich vor Erreichen des Ausstiegs schon dahingeschmolzen wären - erst recht dann, wenn harte Längen mehrfach angegangen werden müssten. Schliesslich ist das alles aber kein Faktor. Wie ich es mir von wiederholtem Anschauungsunterricht reichlich gewohnt bin, ist Daniel auf der Höhe der Aufgabe und steigt alle Seillängen auf Anhieb durch. Das Resultat ist die erwünschte, komplett sturzfreie RP-Begehung und damit der krönende Abschluss des Projekts.
Zustieg
Ab Sargans dem Gonzen entgegen, d.h. auf der Ratellerstrasse nach Prod. Auf einer Höhe von 680m geht's nach rechts hinauf in den Wald. Beim P.731, der sich 300m nach dem Waldeingang befindet, gilt geradeaus Fahrverbot. Entweder da stationieren, oder links auf steiler, schmaler Waldstrasse noch hinauf zum Holzplatz bei P.790, wo es ein paar wenige weitere Parkplätze gibt. Ab hier dem Wanderweg folgend zur Erzbildkapelle und weiter zur Waldstrasse bei P.965. Vorbei an der «Staatswald»-Hütte und weiter via P.1109 zum Cholplatz (P.1155). Dann dem markierten Weg zur Leiter folgen bis zur markanten Natursteinmauer in Falllinie der gut sichtbaren Wand. Nun direkt in oder neben der Geröllrunse hinauf zum Einstieg, welcher sich an deren Beginn/Ende auf einer Höhe von 1240m befindet. Total ca. 45-60 Minuten zu Fuss. Mit einem E-MTB kann mit entsprechendem Fahrkönnen gut bis zum P.1109 gefahren werden, von wo es nur noch ca. 15 Minuten zum Einstieg sind.
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Ambiente im Zustieg. |
Routenbeschreibung
Wangwand - Heimspiel 7c (7b obl.) - 8 SL, 325m - Marcel Dettling, Daniel Benz 2025
Material: 2x60m-Seile, 12 Express, Cams 0.3-0.75
L1, 50m, 6b: Mit einem Einstiegsboulder geht's los. Im Dezember 2023 wurde dieser das erste Mal ab einem 2m hohen Schneepodest (und damit nur halb) geklettert, so entpuppte sich die Sache bei aperen Verhältnissen im März 2025 doch als kniffliger wie gedacht. Der Rest der Seillänge verläuft über eher glatte, dafür flache Platten und ist deutlich einfacher. Die Bohrhaken erlauben es, sich über die kompakten Zonen zu bewegen und die grasigen und gerölligen Bänder weitgehend zu vermeiden.
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Nicht gerade beste Werbung für L1 (6b)... der Fels auf der Kletterlinie ist kompakt, die Bänder geröllig. |
L2, 60m, 6b+: Hier gibt's fast ein Fussballfeld voll typischer Gonzenplatte mit der charakteristischen, leicht diagonalen Felsschichtung. Mal kommt man erstaunlich einfach voran, dann wieder ist es plötzlich doch gar nicht so einfach. Zwischendurch heisst es auch zwischen den Haken in etwas verschärftem Stil zu moven, ein paar kleine Cams bringt man auch noch unter. Vom Fels her meist ganz ordentlich, wenn auch nicht top.
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Diese grosse Platte gilt es in L2 (6b+) zu bewältigen. 60m Kletterei am Stück, es wird nicht langweilig. |
L3, 60m, 6a+: Ca. 15 einfache Meter in geneigtem und teils etwas schuttigem Gelände führen an steileres Gelände heran. Über eine Wandstufe etabliert man sich in der hier ansetzenden Verschneidungsrampe. Den Winkel nutzt man aber schlussendlich kaum, weil der Fels auf der liegenden Rampe sehr griffig und gut strukturiert ist. Eine lässige Turnerei führt also in die Höhe. Nach dem drittletzten Haken hilft eine Rechtsschleife, die Schwierigkeiten homogen gemässigt zu halten.
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Daniel auf der Verschneidungsrampe mit ihrem gut strukturierten Fels in L3 (6a+). |
L4, 60m, 7a: Eine sehr lange und abwechslungsreiche Reise führt nun schon hinauf bis auf das Mittelband. Los geht's in der Rampenwand. Sieht zwar einfach aus, ist es aber nicht so wirklich. Weite Moves an Leisten, das Gleichgewicht wird auch gefordert, später heisst es eine kleine Verschneidung in die Sequenz einzubauen. Einfacher kommt man schliesslich zu dem Punkt, wo sich die Rampe verliert und wandartig steil geklettert werden muss. Erst gutgriffig, dann aber mit einer verzwickten 7a-Stelle an Slopern. Dieser entstiegen, geht's gerade voraus (Sicherung mit Cams) und erst unter dem folgenden Dach wieder nach links. Es kommen dort BH, welche von unten nicht sichtbar sind. Zuletzt der Ausstieg auf's grasige Band, hinauf und etwas nach rechts zum Stand ist das Motto.
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Los geht's auf die weite Reise in L4 (7a). |
L5, 35m, 7a+: Nun geht's ans Eingemachte, wirklich einfach ist's bis zum Ende der Route nie mehr. Das verspürt man schon gleich am Einstiegsüberhang, wo heftig an ein paar kleinen Leisten geriegelt werden muss. Vorerst geht's nochmals etwas zugänglicher hinauf und nach rechts in die Verschneidung hinein. Diese ist wohl bei einem grossen Felsausbruch entstanden und wartet mit sehr speziellem Gestein auf, welches von einer Calcit-Schicht überzogen ist. Bouldrige Passagen wechseln mit akzeptablen Ruhepunkten ab und bringen einen zur finalen Querung unter dem Dach: eine sehr knifflige Sache, welche auch solide Fusstechnik verlangt.
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Daniel unterwegs in L5 (7a+). Bis zum Dach hinauf, da links, dann Richtung Segelflieger. |
L6, 25m, 7c: Vom Stand weg geht's erst grad noch einigermassen, mit Leistenkletterei im 7a/+ Bereich. Gegen die Mitte hin zieht's dann massiv an. Kleinste Crimper wollen gekrallt sein und die Trittarmut verlangt abgefahrene Bewegungen plus die nötige Körperspannung, um den Druck an den Kontakpunkten mit dem Fels aufrecht zu erhalten. Leisten dübeln und sich ja nicht abschütteln lassen heisst's dann auch in der luftigen Rechtstraverse, die Ausdauer wird zum Faktor! Wer diese Passage meistert, wird bestimmt auch die finale Stelle an der Kante draussen noch packen. Hinweis: für den Nachsteiger ist es vorteilhaft, wenn der zweitletzte Haken lang geklippt (oder wieder ausgehängt ist), sonst droht ein ungeschmeidiger Pendler in den luftleeren Raum.
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Luftiger Exit zu L6 (7c) an der Kante, hoch über Sargans. |
L7, 20m, 7a: Mehr oder weniger das einzige Mal im oberen Wandteil tauchen hier so richtig gute Griffe auf an stark strukturiertem Fels auf. So wartet erst eine lässige, wenn auch nicht ganz triviale Turnerei. Mittig leitet ein cooler Toehook eine athletische Challenge ein, die zu einem eher schon wieder sloprigen Finale führt, wo man sich geschickt positionieren muss. Man erreicht so den an sich bequemen Zwischenstand, kann aber auch gleich weiterziehen in...
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Aus L7 (7a) kommt eines vom Einbohren zum Zug. |
L8, 20m, 7b: Gleich nach dem Stand geht's los, es wartet ein Slab-Boulderproblem, welches jeden Wettkampf bereichern würde. Und es lässt sogar mehrere Beta-Optionen offen: Daniel und ich präferieren da unterschiedliche Varianten. Man erreicht schliesslich eine Schuppe mit einem unter- bzw. seitgriffigen Schlitz, den man dankend annimmt. Ein paar gescheite Tritte anstatt nur glatter Wand wären auch noch nett, aber die gibt es halt leider nicht. So wird man vorgebrutzelt, in Konsequenz testet der heimtückische Exit ins flachere Ausstiegsterrain, wie viel Strom noch übrig geblieben ist. Man sei gewarnt, an diesen Slopern kann man gerne noch abgeworfen werden. Erst recht, wenn man die Optimallösung nicht kennt - aber nicht nur dann!
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Im Schlussteil der Route (L8, 7b) wartet nochmals eine sehr knifflige Platte. |
Abstieg
Die unseres Erachtens bequemste und wohl meistgenutzte Variante ist das Abseilen über die Route wie im Topo beschrieben: es sind 6 Manöver nötig, die ziemlich direkt verlaufen und nur wenig Seilpflege erfordern. Achtung, 2x60m-Seile sind dabei zwingend, sonst brennt man an (das gilt allerdings auch schon beim Klettern)! Es kann auch zu Fuss abgestiegen werden, folgende Optionen bestehen dabei:
- Vom Ausstieg auf ca. 1500m steil und zuerst linkshaltend durch den Wald hinab. Trotz teilweiser Spuren/Wildwechsel kann das heikel sein, bei schlechten Bedingungen oder wenn man die Optimallinie verliert sind Abseilmanöver an Bäumen in Betracht zu ziehen. Nach ca. 200hm Abstieg erreicht man den Weg zur Gonzenleiter, über welchen man in wenigen Minuten zurück unter die Wand bzw. zum Cholplatz gelangt.
- Vom Ausstieg mehr oder weniger der Wandkante entlang zum offenen Gelände von Wang aufsteigen, am einfachsten die ganzen ca. 80hm zur Hütte bzw. zum Beginn/Ende des Rieterwegs bei P.1583. Von dort auf dem Weg ca. 100m horizontal nordwärts halten, dann über Weidegelände mit recht guter Wegspur hinab nach Älpli, wo man auf ca. 1340m auf den Leiternweg trifft. Über diesen zurück unter die Wand bzw. zum Cholplatz. Dieser Weg bietet keine Schwierigkeiten, ist aber klar länger/weiter.
Vom Einstieg, bzw. der Natursteinmauer unterhalb dem Einstieg auf demselben Weg retour zum Ausgangspunkt wie man gekommen ist. Wer als Biker ein paar weitere Adrenalinausstösse wünscht, dem kann der Gonzen-Downhill empfohlen werden: vom Bikedepot bei P.1109 zu P.965 wie im Aufstieg, über den Wanderweg via die Erzbildkapelle zu P.790, über den Erzweg westwärts haltend zu P.678, runter zur Passatistrasse, dieser ostwärts folgen zu P.541, ab dort dem Singletrail folgend Richtung Städtli Sargans und unter dem Schloss durch ins Zentrum bzw. zum Bahnhof.
Material, Absicherung, Topo und Hinweise
Die Route ist durchgehend mit soliden, rostfreien Bohrhaken abgesichert. Im einfacheren Gelände des unteren Wandteils steckt nicht alle 2m ein Bolt. Die Absicherung ist aber vernünftig und als xxx zu werten: die BH sind alle gut sichtbar und auf derbe Runouts wurde verzichtet. Im oberen, schwierigeren Wandteil stecken die Haken enger. Dividiert man jeweils Meterlänge durch Anzahl Bohrhaken, so konstatiert man gute MSL-Absicherung auf Niveau xxxx. Trotzdem gibt's ein paar knackige, zwingende Passagen. Sprich, es muss auch zwischen den Haken bouldrig-schwierig-knifflig gemovt werden, die Strategie A0 funktioniert da nicht. Diese Stellen sind aber in sturzfreundlichem Gelände, die Standplätze sind genügend komfortabel, dass eine dynamische Sicherung möglich ist. Damit ist diese Art der Hakenplatzierung nicht ein Bug, sondern ein Feature der Route.
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Die Schlussquerung unter dem grossen Dach am Ende von L5 (7a+) ist nicht ohne. |
Die Materialangaben kann man direkt dem PDF-Topo entnehmen. Wenn nicht gerade Schnee bis ins Tal liegt, kann die Route oft auch im Winterhalbjahr begangen werden. Das Band am Ende von L2 sollte jedoch schneefrei sein. Das lässt sich auf der Webcam vom Pizol gut überprüfen. Zu dieser Jahreszeit scheint die Sonne von ihrem Aufgang bis zum Untergang an die Wand. Im Sommer ist es ausser an bewölkten Tagen eher zu heiss, wobei Föhn, Bise oder starke Thermik für gute Durchlüftung Sorgen können.
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Der spektakuläre Schlusspunkt zu diesem Beitrag, und zum zweiten Bohrtag am 29. Dezember 2023. |
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