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Samstag, 9. November 2019

Läckistock - Venus (7a+)

Nach längerem Fernbleiben wieder einmal eine Tour am Klausenpass, gleich mehrere Gründe sprachen dafür: einerseits die gesperrte Axenstrasse und das resultierende Stau-Chaos um Luzern, welches Ziele in der Zentralschweiz und im Berner Oberland wenig attraktiv machte. Andererseits der frisch ab Presse erhaltene SAC-Führer Glarnerland, wo neu eben auch die Venus (11 SL, 7a+) am Läckistock figurierte. Aber das alles braucht's eigentlich gar nicht - an den Jegerstöck wird immer tolle, abenteuerliche Kletterei in perfektem Bergambiente geboten, Grund genug um hinzugehen. Wie sich zeigen sollte, gehört die Venus sogar erst noch zu den Toptouren im Gebiet. Prima abgesichert, luftige Linie und lässige Kletterei in über weite Strecken bestem, ja teils extrascharfem Klausenfels.

Die Läckistock Südwand mit dem Verlauf der Route 'Venus' (11 SL, 7a+)
Unsere Tour beginnt um Schlag 8.00 Uhr auf dem Urnerboden vom Parkplatz beim Gasthaus. Vorbei am verlassenen Hotel Tell nehmen wir den bestens bekannten Weg nach Zingel. Für die Touren am Läckistock ist es dann zwar umwegiger, aber insgesamt doch vorteilhafter, via die Alp Läcki zu gehen und die Alpelichäle rechts liegen zu lassen. Über Wege und zuletzt Wiesengelände gelangt man bis knapp 100hm unter die Wand. Dieser letzte Abschnitt über das Geröllfeld hat es dann aber noch etwas in sich. Eine Ideallinie ist nicht zu erkennen (und gibt es wohl auch nicht), wir mäandrieren mit leichter Mühsal zwischen den grobblockigeren Zonen hin und her. Der Einstieg ist nicht näher bezeichnet, die Bohrhaken in der ersten Seillänge sind aber gut zu erkennen, so gibt's keine Zweifel, dass wir richtig sind. Schon nach gut 1:10h Aufstieg sind wir vor Ort und unterbieten damit die Zeit aus dem Führer (2:30h) um mehr als die Hälfte. Aber dass wir diese für die 800hm direkten, effizienten Aufstiegs niemals brauchen würden, war uns natürlich schon im Vornhinein klar. Nach den üblichen Vorbereitungen bei bestem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging's wenig nach 9.35 Uhr in kurzem Tenü los.

L1, 25m, 7a: Die steile, gelbe Wand, der Schwierigkeitsgrad 7a und die Angabe einer zwingenden Stelle im Führer erheischen Respekt, zumal hier auch gleich ohne Aufwärmprogramm gestartet sein will. Nach meinem Gusto entpuppt sich die Sache dann aber als gut machbar. Ja, es gibt ein paar athletische Leistenzüge in bestem Klausenfels, aber Bammel muss man hier nicht haben. Auch die zwingende Stelle konnte ich so nicht nachvollziehen, alles bestens und sportklettermässig eingebohrt. Mein Kletterpartner tat sich dann in dieser Länge aber doch ziemlich schwer, vielleicht hatte ich da gerade ein Gravitationsloch getroffen.

Wenn's noch ein Argument braucht, um die Route in Angriff zu nehmen, hier ist es! Super Kletterei in L1 (7a).
L2, 40m, 7a+: Noch stotziger geht's weiter, die Steilzone mit mehreren kleinen Dächern oberhalb vom Stand wirft erneut ein paar Fragezeichen auf. Und ja, hier heisst es bald, ordentlich Guzzi zu geben! Athletische Züge zwischen distanten Henkeln, dann und wann sind auch obligatorisch kleine Leisten zu zerren und das Trittangebot ist nicht immer kommod. Die Crux kann ich mit einem wirklich affengeilen Boulder bezwingen, solch eine coole Sequenz, unglaublich. Danach heisst's noch pumpig dranbleiben, bevor der obere Teil dann einfacher daherkommt. Mich dünkte dieser Abschnitt deutlich mehr als nur ein '+' schwieriger wie L1. Dort evtl. 6c+ und hier 7b - who knows. Nach dem ersten Powerabschnitt folgt eine Dachunterquerung nach links. Hier ist ein Camalot 3 dienlich. Allenfalls könnte man wohl auch einen 2er setzen, notfalls geht's auch ganz ohne. Die Stelle ist nicht ultraschwierig, der letzte Bolt nicht weit weg und links draussen folgt bereits der nächste. Zu erwähnen noch: Achtung Seilzug - schon in der Crux am besten lange Exen verwenden, nachher erst recht, gerade in der Dachzone ist schlaue Seilführung zwingend, sonst wird der zweite, einfachere Teil der Länge unkommod.

Steile und athletische Kletterei über mehrere kleine Dächer hinweg wartet in L2 (7a+).
L3, 45m, 6c 2pa oder 7a/+: Gemäss den uns vorliegenden Informationen wurde diese Seillänge zuvor noch nicht freigeklettert. Aber ja, es geht und aussergewöhnlich schwierig ist es auch nicht. Schon bereits vom Stand aus ist problemlos zu erahnen, dass die Herausforderung wohl im Wulst mit dem abwärts geschichteten Fels liegt. Man könnte a priori befürchten, dass es dort brüchig ist. War dann aber doch überhaupt kein Problem. Erst geht's an Unter- und Seitgriffen flott voran, selbst ein paar gute Henkel hat's noch. Doch der Ausstieg aus dieser Zone in die Platte darob ist dann schon kurz kleingriffig-abschüssig und vor allem auch ziemlich unübersichtlich. Aber echt schwierig dann doch nicht, vielleicht einen Tick härter als L1, nach meinem Empfinden aber einfacher wie L2 und somit wohl irgendwo im 7a-Bereich. Der Rest der Seillänge hinauf auf's bequeme Standband dann Formsache. Alles auch bestens mit BH gesichert, das im Topo verzeichnete Placement für einen Cam 0.75 konnte ich weder identifizieren noch schien es mir nötig.

Typischer Klausenfels in der abwärtsgeschichteten Cruxzone von L3 - geht gut frei, ca. 7a/+.
L4, 40m, 5b: 10m-Rechtsquerung in die Verschneidung, dann noch weiter nach rechts um durch eine zweite Verschneidung zu klettern. Insgesamt ein problemloser Abschnitt, teilweise etwas grasig, aber doch in festem Fels mit durchaus ein paar schönen Kletterzügen.

L5, 30m, 6a+: Hier haben die Erstbegeher einen ganz coolen Weg gefunden. Quasi rechts um die Ecke wartet eine Platte mit bestem Fels, während die Linie links direkt hinauf weniger attraktiv aussieht. Eine Art Riesenslalom definiert die einfachste Passage, welche auch hier bestens eingebohrt ist. Zuletzt geht's dann in einem grossen Quergang nach links hinaus zurück auf den Pfeiler.

Coole Kletterei über eine etwas versteckte Platte mit bestem Fels wartet in L5 (6a+).
L6, 40m, 6a+: In der steilen, kompakten Wand leicht linkshaltend hinauf. Mega schöne Kletterei in wasserzerfressenem Fels, wirklich ein Highlight! Auch hier ist die Absicherung sehr eng gehalten, trotz der eher kurzen Seillänge sind viele Exen nötig. Der Stand dann auf bequemem Grasband.

L7, 50m 4b: Einfaches Überführungsstück, teilweise im Gras, teilweise mit leichtem Fels. Insgesamt gut begehbar und das Gestein (dort wo es hat) ist auch gut solide. Im zweiten Teil erreicht man überraschenderweise eine Art Grat, dann noch hinauf zum Kettenstand.

Die einfachste und am wenigsten attraktive Länge (L7, 4b) - immer noch ganz ordentlich zu beklettern.
L8, 40m, 6b+: Die Zone gleich oberhalb vom Stand ist nicht wirklich das Filetstück der Route, hier könnte man jetzt sagen, typischer Klausenfels - geschichtet, nicht so solide, aber irgendwie sieht's doch schlimmer aus, als es ist. Da hier die Bolts auch sehr eng stecken sowieso problemlos machbar. Die Crux ist der Übergang von dieser Zone ins kompaktere Gelände danach, wo man kurz schauen und planen muss. Der Rest der Seillänge bietet einfachere Genusskletterei zu einem bequemen Band unter dem steilen Gipfelaufbau.

L9, 40m, 6c+: Erst geht's rechtsrum in der Ostwand, wo eine erste Stelle an einem steilen Wanderl wartet, die das Kneifen von ein paar Fingerleisten erfordert. Auf dem Band nach links und gleich athletisch über ein Dach hinweg in den hier ansetzenden Riss/Verschneidung hinein. Diese bleibt eine Weile lang drückend und muss zuletzt nach links verlassen werden. Es warten noch ein technischer Quergang, ein luftiger Pfeiler und der Schlussmantle an extrascharfem Fels. Hinweis: diese SL ist sehr eng eingebohrt (ca. 16 BH auf ~30m). Um deswegen und aufgrund der Linienführung um ein paar Ecken herum den Seilzug im erträglichen Rahmen zu halten muss man sehr gut verlängern und teilweise die unteren Exen wieder aushängen.

Luftige Kletterei in richtige scharfem Topfels wartet in L9 (6c+).
L10, 30m, 6b: Luftige Seillänge mit cooler Linienführung und scharfem Nadelfels! Vom Stand nach rechts in den breiten Riss zurück - entweder Körperrampf (weniger empfehlenswert) oder elegant aussen bleiben und die Wand klettern. Danach eine fordernde, technische Linksquerung, bevor man an guten Griffen die steile Wand hinaufturnt und den Stand auf der exponierten Kanzel mit dem Wandbuch erreicht.

Mit diesem Foto wird nachvollziehbar, warum ich L10 (6b) mit Worten wie "luftig" und "exponiert" beschreibe!
L11, 30m, 6a+: Für diesen Grad nochmals eine wirklich sehr schöne Kletterei in kompaktem, wasserzerfressenem Steilplattenfels. Erst die letzten Meter sind dann einfacher und führen zu den Terrassen gleich unter dem Gipfel.

Ein paar Minuten vor 14.30 Uhr und damit nach rund 4:50h Kletterzeit sind wir am Top. Zum bereits gut sichtbaren und problemlos seilfrei erreichbaren Gipfelkreuz sind es bloss 30 Sekunden, das lassen wir uns natürlich nicht nehmen. Hier oben gibt's viel Platz und keine anderen Besucher, Sonne satt, Windstille, sprich der ideale Platz für eine Pause. Wie wir dem Wandbuch entnehmen konnten, haben wir die 8. Begehung der Route geschafft. Ich bin sicher, dass jetzt, nach Publikation des Topos in gedruckter Literatur und ersten Berichten über Qualität und Absicherung, noch viele folgen werden. Während man es an diesem Tag noch lange auf dem Gipfel hätte aushalten können, so mahnen uns Pflichten daheim schliesslich doch zum Aufbruch. Es wäre möglich, hintenrum via Läckipass zu Fuss ins Alpeli abzusteigen. Da man so nicht mehr am Einstieg vorbeikommt und somit das ganze Material sowie die Schuhe auf die steil und schwierig scheinende Route hätte mitnehmen müssen, hatten wir uns jedoch fürs Abseilen entschieden. Mit 8 Manövern (Stände 11-9-8-7-6-5-3-2) gelangt man zurück zum Einstieg - ein bisschen weniger mühelos, wie man aufgrund der steilen Wand vermuten könnte. Etliche Abseilstrecken verlaufen schräg und erfordern etwas Kraxelei um den Stand zu erreichen, das Seilabziehen geht wegen den auf breiten Bändern liegenden Ständen nicht immer ganz ring und der teils extrem scharfe Fels ist reichlich seilfressend. Kein grösseres Problem natürlich, etwa 40 Minuten brauchen wir dafür.

Summit Vibes am Läckistock mit Blick nach Westen in die Urner Alpen.
Zurück am Einstieg macht sich Jonas gleich aus dem Staub. Ich habe nämlich meinen Joker mitgebracht, d.h. den Ultraleicht-Gleitschirm, mit welchem ich ins Tal fliegen will. So kümmere ich mich darum, das Seil abzuziehen und das gesamte Material einzupuffen, welches auf dem Luftweg zurück auf den Urnerboden transportiert werden soll. Weiter unten im Gebiet der Alp Läcki gäbe es problemlose Startplätze. Doch mir scheint, dass es auch direkt vom Einstieg gehen sollte. Direkt an der Wand gibt's einen krautigen, nicht ganz so steilen Fleck Gras, wo man den Schirm platzieren kann. Nur das Leinensortieren ist unter diesen Voraussetzungen mühsam, da sich alles verschlauft, verhakt und der Schirm nicht schön flach auf dem Kraut liegt - dank idealen Bedingungen (beinahe windstill, minimaler Aufwind) geht's aber doch. Dann anschnallen und los - das Gelände bricht doch recht steil in die 35 Grad steile Geröllhalde ab. Dank den perfekten Bedingungen bin ich aber sogleich airborne. Cool wäre es jetzt, wie zuletzt am Salbit die Route nochmals abzufliegen. Doch es ist ein sehr stabiler, thermikarmer Tag, ich kann nur kurz die Einstiegshöhe halten und muss mich dann der Gravitation hingeben. Das ist auch nötig, falls ich noch vor meinem Kameraden zurück auf dem Urnerboden sein will. Mit Schirmpacken usw. gewinne ich den Contest schliesslich mit ca. 3 Minuten Vorsprung. Gut, ich habe mich noch ums Material gekümmert und erst ist sehr schnell gelaufen, aber trotzdem erstaunlich knappes Resultat! Um 16.15 Uhr ist unsere Tour beendet. Wir konstatieren auf der Talfahrt, dass dies nun ein einfach genialer MSL-Tag war und die aufgrund der gesperrten Strassen komplizierte Verkehrssituation nur zu unserem Vorteil ausgefallen war - sonst hätten wir der Venus womöglich nicht höchste Priorität gegeben, was diese aber auf jeden Fall verdient hat.

Gelandet! Der Läckistock ist der Berg rechts der Bildmitte.
Facts

Läckistock - Venus 7a+ (6a+ obl.) - 11 SL, 400m - Frei/Rast 2016 - ****;xxxxx
Material: 2x50m-Seile, 16 Express, evtl. Camalot 3.

Tolle Jegerstöck-Kletterei, welche sicher zu den Toprouten im Gebiet gehört und es nach meinem Gusto qualitativ mit Touren wie Carpe Diem und Herkules aufnehmen kann. Die Felsqualität ist über beinahe die gesamte Strecke gut bis sehr gut. Allergiker werden jedoch hier und da die schiere Schärfe des Gesteins, ein paar wenige grasige Abschnitte und einige klausentypische Abschnitte mit minderem Fels argwöhnen. Take it or leave it, mir jedenfalls hat das super gefallen und dass man hier über eine ziemlich logische Linie auf einen stolzen Gipfel klettert, gibt noch Extrapunkte hinzu. Zusammen mit dem für die Jegerstöck moderaten Zustieg und der üppigen Absicherung macht das den Mix, eine der in Zukunft populärsten Routen im Gebiet zu sein. Die Bohrhaken stecken in den schwierigen Abschnitten mindestens so wie in einem bestens abgesicherten Klettergarten oder teilweise sogar noch enger - ich persönlich setze nach meinem Empfinden jeweils deutlich weniger Bolts. Fürchten muss man sich also nirgends, höchstens genügend Exen mitführen und da oder dort dem Seilzug vorbeugen. Somit ist auch der obligatorische Schwierigkeitsgrad ziemlich tief anzusiedeln. Nicht ganz einfach zu sagen wo genau, aber vermutlich doch eher <6b. Das im Topo (siehe SAC-Kletterführer Glarnerland) empfohlene Camset von 0.4-3 hatten wir dabei, es ist jedoch definitiv nicht nötig. Ich habe nur gerade in L2 den verzeichneten Camalot 3 gelegt (und es ginge selbst ohne diesen!), sonst haben wir auf der ganzen Route keinen einzigen Klemmer platziert.

Freitag, 1. November 2019

Schafbergwand - Route 66 (7a+)

Die Route 66 ist derzeit die neuste Route an der Schafbergwand, eingerichtet im 2018 durch Werner Küng und Marco Wasina. Sie bietet einen prima Mix der ortstypischen Kletterei: erst an Rissen und Schuppen, später dann auf Steilplatten und Wasserrillen. Dank der sehr guten Absicherung mit Bohrhaken und bis auf eine hakentechnisch lösbare, kurz-heftig-glatte Schlüsselstelle moderaten Schwierigkeiten hat sie in kurzer Zeit sehr viele Begehungen erhalten. Für mich gab sie nach der Rückkehr aus den Kalymnos-Ferien ein ideales Ziel her: gemütlich und stressfrei in schönem Ambiente moven, gewürzt mit der Herausforderung, die Crux frei hinzukriegen.

Die Schafbergwand mit dem Verlauf der Route 66 (7a+) in der grossen Plattenzone im östlichen Wandteil.
An einem föhnigen Herbsttag starteten wir um ca. 8.45 Uhr (Sommerzeit) in Wildhaus. Der übliche Zustieg via Gamplüt, unter der Wand durch und über das Band hinauf nahm uns inklusive der üblichen Vorbereitungen aufs Klettern gerade eine Stunde in Anspruch. So konnte es um 9.50 Uhr losgehen. Der Einstieg befindet sich ca. 10m links von Meridian/Langstrasse und ist derzeit mit einer Tafel gekennzeichnet. Zu erwähnen ist, dass links und rechts weitere Routen am Entstehen sind. Man lasse sich also nicht durch die möglicherweise vorhandenen Fixseile und andere BH-Linien verunsichern.

Hier geht's los!
L1, 20m, 5c: Kurz und problemlos, aber irgendwie doch schwieriger wie es den ersten Eindruck macht. Der Grip an den vom Gras befreiten Rissen fühlte sich irgendwie nicht sonderlich gut an. Die Seillänge endet an einem gut sichtbaren Ketten-Hängestand bei der markanten Schuppe, bis hierher war die Route schon früher erschlossen worden.

L2, 20m, 6b+: Die Erstbegeher haben es sicher mit guten Gründen anders konzipiert, doch mir scheint es im Nachhinein günstiger, den Stand nach L1 auszulassen und gleich weiterzuklettern. Das liegt nicht nur am Faktor Bequemlichkeit, sondern die schwierigste Stelle in L2 lauert gleich zu Beginn, auch das Klippen des ersten Bolts ist aus einer mässig stabilen Position trotz der guten Absicherung nicht komplett unbedenklich. Allerdings muss man beim Verbinden der Seillängen viele Exen (ca. 16 Stück) mitführen und dem Seilzug Beachtung schenken. Von der Kletterei her ist L2 eine coole Sequenz der markanten Schuppe entlang.

Die Querung unterhalb der markanten Schuppe definiert L2 (6b+), am Anfang heisst ziemlich glatt antreten!
L3, 28m, 6a+: Hier ändert der Charakter mehr zur auflegerigen Steilplatten-Kletterei, auch dünkte mich die Reibung vom Fels nun deutlich besser. Eine Stelle in der Mitte (jedenfalls wenn man direkt über die Haken klettert, man könnte es sich wohl auch einfacher machen) ist für den vorgeschlagenen Grad doch noch ordentlich zackig, es handelt sich um einen Mantle über ein kleines Dächli, wobei für die Hände nur ein paar Sloper zur Verfügung stehen. Der Rest ging mir gut von der Hand.

L4, 40m, 5c+: Gutmütige und griffige Kletterei, ich fand diesen Abschnitt neben der Schlusslänge die einfachste Sequenz.

L5, 40m, 6b: Coole und ziemlich anhaltende Steilplatte, vor allem das Finale mit den seichten Wasserrillen ist ein echtes Highlight - Schafbergwand at its best! Hier sind nun auch die Hakenabstände etwas grösser und damit der Anspruch an den Vorsteiger höher als in den Startlängen.

Super Kletterei an seichten Wasserrillen in perfektem Fels mit optimaler Reibung - typisch Schafbergwand!
L6, 40m, 6b: Vom Stand geht's nach rechts, die Überwindung der Nische welche den Graskanal abschliesst und das Etablieren in der Wand darob bietet eine ziemlich knifflige Stelle. Nachher geht's in schöner Steilplattenkletterei weiter. Wer die richtige Linie findet, kommt hier recht kommod durch, auch dank dem sich hinter den entfernten Grasbüscheln immer wieder griffige Henkel finden.

L7, 42m, 7a+: Nun eben gilt's ernst! Die Route verläuft hier am linken Rand der markanten Wasserrillen-Platte, die den Abschluss von Meridian und Langstrasse bildet. Erst geht's noch ziemlich easy in die Höhe, die griffig aussehende Piazschuppe ist dann allerdings schwieriger und ausdrehender wie gedacht, d.h. im 6b-Bereich erreicht man die Schlüsselstelle. Hier hätte Mutter Natur nur 1-2 kleine aber taugliche Strukturen für entweder Hände oder Füsse kreieren müssen, dann wäre die ganze Route homogen im 6b-Bereich. Hat sie aber nicht, so bezwingt man diese Stelle entweder A0 mit Hilfe einer Trittschlinge oder klettert etwas links der direkten Hakenlinie frei. Im Onsight braucht das ziemlich Mut, da der obere der beiden p.a.-Haken nicht (bzw. höchstens nach Überwinden der Stelle) geklippt werden kann. Das Sturzgelände ist zwar +/- frei, aber es droht trotzdem ein etwas unangenehmer Pendler aus diffiziler Gegendruck-Kletterei an schlechten Tritten/Griffen. Nach einem ersten Befühlen konnte ich die Stelle durchziehen, denke der Grad dürfte ziemlich gut passen.

Die Schlüsselstelle (L7, 7a+) sieht unscheinbar aus. Da aber kurz (fast) alle Griffe/Tritte fehlen, ist's eine Challenge!
L8, 32m, 5b: Über strukturierten Fels mit ein paar Zacken und griffigen Schuppen geht's bis ganz zum Ende der Plattenzone hinauf. Nein, ganz zum Grat hinauf gelangt man (wie bei allen anderen Schafbergwand-Routen) auch hier nicht, für den Rückweg bleibt als einzig sinnvoller Weg das Abseilen.

In der Gegend von 13.30 Uhr und damit nach rund 3:30h Kletterzeit hatten wir das Top erreicht. Während es in der Wand absolut erträglich gewesen war, ging hier oben durchaus ein zügiger Föhnluft. Ein längerer Aufenthalt war schon nur daher wenig attraktiv, das Routenende bietet sich rein platzmässig aber sowieso kaum für eine gemütliche Pause an. Somit hatten wir umgehend die Seile gefädelt und glitten in 6 zügigen Manövern in die Tiefe. Die ersten 3 Seillängen der Route kann man in einem einzigen 50m-Abseiler erledigen, wenn man sich etwas westlich gegen höher gelegenes Gelände im Couloir hält (zum Einstieg reicht es hingegen kaum!). Eigentlich wäre noch Zeit gewesen, um nebenan in eine weitere Route einzusteigen, z.B. Knecht Ruprecht oder Intermezzo bieten sich für ein Ausklettern durchaus an. Doch auch alle anderen Seilschaften hatten sich bereits aus dem Staub gemacht. Kein Wunder, der Himmel zog langsam zu und zufrieden mit dem Erreichten liessen auch wir es für diesen Tag gut sein.

Facts

Schafbergwand - Route 66 7a+ (6a+ obl.) - 8 SL, 270m - Küng/Wasina 2018 - ***;xxxx
Material: 2x50m-Seile, 14 Express

Eine kürzlich erschlossene Schafbergwand-Tour mit sehr guter BH-Absicherung, bis auf die kurze Crux moderaten Schwierigkeiten und der ortstypischen, steilplattigen Kletterei. Sie ist innert kurzer Zeit zum Klassiker geworden und hat damit viele Argumente auf ihrer Seite. Mich persönlich haben einige der Touren weiter rechts (z.B. XL, Blues oder Garten Eden) aufgrund vom noch kompakteren Fels, den anhaltenderen Schwierigkeiten und dem höheren Anspruch noch etwas mehr begeistert. Das mag aber meine subjektive Meinung sein, enttäuscht wird von der Route 66 bestimmt niemand heimkehren. Dem Erstbegeherduo möchte ich herzlich fürs Ausrüsten und arbeitsintensive Putzen resp. Grasen in der Route danken. Aus ihrer Feder stammt auch das hier abgebildete Topo.

Das Topo zur Route 66 (7a+) aus der Feder der Erstbegeher - herzlichen Dank!

Montag, 28. Oktober 2019

Kalymnos 2019

Auch im 2019 führten uns die Herbstferien wieder nach Kalymnos, schon zum x-ten Mal. Klar, es gäbe noch viele andere Felsen auf der Welt, aber eine familieninterne Diskussion wäre da zwecklos, die Destination ist bereits gesetzt. Doch es ist noch schlimmer: jeden Tag vollführten wir exakt dasselbe Programm, Frühstücksbuffett im Hotel, Klettern, Gelati und Caffè beim Italiener, Strand zum Baden und für ein wenig Beach Tennis, Nachtessen in der one and only Aegean Tavern und dann ab ins Bett, um die Batterien für den nächsten Tag wieder möglichst voll aufzuladen. Tja, solch langweilige Ferien kann man verbringen ;-) Immerhin habe ich täglich die Glacésorten und das Znachtmenü ausgetauscht. Über die besuchten Felsen und gekletterten Routen werde ich hier einige Zeilen verlieren.

That's one of the reasons why we are coming back every year...

Noufaro

Die Felsen links von Arhi wurden lange Zeit vernachlässigt: zuerst nicht einmal komplett erschlossen, dann wenig besucht. Dabei bieten sie eigentlich vieles, was es braucht: kurzer Zustieg, ziemlich lange schattig, lässige Kletterei - nur die athletischen Sinterlinien fehlen weitgehend. Mir scheint, als ob sich die Lage jedoch ein wenig geändert hat, in diesem Jahr waren wir jedenfalls nicht mehr alleine vor Ort. Nach dem Aufwärmen konnten wir uns gleich die Amazona (7c) sichern. Wir, das heisst konkret Papa, Mama und Tochter. Somit bleibt ihr der schöne Rhythmus erhalten, jedes Jahr einen UIAA-Grad zuzulegen - mit 9 Jahren die erste 9 geklettert, bravo! Ich bin gespannt, wie viele Jahre sie das noch aufrecht erhalten kann :-) Mir gelang dann auch noch die benachbarte Themelio (8a), somit ein Auftakt nach Mass. Wie viel davon einfach super Form und welcher Teil auf die "Greek Anti Gravitational Initiative" zurückzuführen ist, bleibt wie immer offen. Jedenfalls kam danach die Sonne und wir verzogen uns in Richtung Summertime-Sektor, wo wir auf dem Heimweg noch ein wenig dem Genussklettern in der Mama Nota (7a) und der Peré Vert (7a) frönten.

So frisch und busper müsste man über die ganzen Ferien bleiben... dieses Mal klappte es recht gut.

Odyssey

Den Odyssey habe ich schon immer geschätzt und geliebt. Die Kehrseite der Medaille besteht darin, dass ich unterhalb von 7c inzwischen +/- alle Routen geklettert habe und bei den schwierigeren die tief hängenden Früchte auch schon abgegrast sind. Somit heisst's woanders hingehen oder an der Herausforderung wachsen. Da wir mit Freunden unterwegs sein wollten, war letzteres Motto Trumpf. Es gelang soweit bestens, endlich konnte ich mich einmal von der Altlast Sirene (7c) befreien. Dank ein paar zusätzlichen PS war's gar nicht mehr so schwierig. Mit der Ya Agori Mu (7a+) fand ich sogar noch eine neu erschlossene Route mit gemässigtem Grad, bevor ich mich nachher in der ebenfalls taufrischen Bosmogy (7c) versuchte. Guten Mutes und mit klarem Plan auf Durchstieg unterwegs, war der verflixte, rettende Griff auf einmal 5cm zu weit entfernt - muss wohl eine kurzfristige Erdverschiebung gewesen sein. Es blieb nichts anderes übrig, als mich aus meinem patentierten Bear-Hug-Double-Kneebar noch ein wenig mehr zu strecken. Die Physik machte dabei nicht mit, ein langsames Rausflutschen und ein paar hässliche Schürfungen waren die Quittung.




Sea Breeze

Den Sea Breeze hatte ich bisher als vermeintlichen Plaisir-Sektor an der Sonne nie auf dem Radar. Doch einerseits kam da die White Wine Wall neu hinzu, andererseits gibt's im Great Canyon doch recht lange Schatten und auch interessante Routen, die kürzlich saniert wurden. Die White Wine Wall kriegt bereits sehr früh ab ca. 11 Uhr Sonne. Da aber direkt am Weg gelegen, konnten wir dort zum Aufwärmen doch noch 2 Touren klettern: Erbaluce (7a) und Picolit (7a+). Beide kurz aber witzig, jedoch noch sehr neu und wenig beklettert, d.h. ziemlich knusprig. Im Great Canyon machte ich zuerst die Remy-Route Art in the Air (7a) - eine richtig harte Tropfloch-Kletterei in bester Wenden-Manier, für einmal mit alles andere als geschenkter Bewertung. Das Plastic Surgery Disaster (7b) dünkte mich kaum schwieriger, liegt aber vielleicht daran, dass die schwersten Züge eher etwas athletischer an Pockets sind, daher im Onsight einfacher zugänglich. Als nächstes wäre dann die Grotte rechts oben mit den steilen Routen auf dem Programm gewesen. Der Rest der Familie war jedoch fertig und wollte an den Strand. Ich willigte mit der Absicht ein, in einer Sundowner-Session noch in der Bosmogy (7c) den Punkt zu holen. Kurz eine gute Beta gezimmert und den Bear Hug verworfen, so lief es wie am Schnürchen und ohne weiteren Blutzoll.

Nicht nur die Kraft, auch die Haut ist ein Faktor, wenn man jeden Tag hart klettern will.

Spartan Wall

An der Spartan Wall bieten die schwierigeren Routen meist vertikale Wandkletterei, somit gibt's hier viel weniger Andrang als bei den Sinter-Bolzereien oben im Spartacus oder unten in der Grande Grotta. Eine mir noch unbekannte Route im 7a-Bereich gab's zum Aufwärmen leider keine mehr, somit wurde es die Motyka Jawa (6c+). Eine coole 50m-Seillänge, endloses Moven am Stück, auch tiptop saniert. Nur reicht ein 80m-Seil bei weitem nicht wieder runter, d.h. es ist etwas Bastelstunde nötig. Das Hauptziel war dann die Spartan Junior (7c) mit scharfer, technischer Crimperei, die viel Vertrauen in die Füsse erfordert. Muss man mögen, ich fand es hammermässig, klettere aber auch sehr gerne und routiniert in scharfem Fels. Im zweiten Anlauf ging's mir auf, hat mich fast ein wenig an die Zahir an den Wendenstöcken erinnert - nur dass ich jene nicht im Second Go schaff(t)e. Sozusagen als Ausgleich machten wir danach noch die ebenfalls sehr lange Yanap (7b+, 80m-Seil reicht nur gerade so knapp nicht, dass es doch reicht ;-)). Hier ist der Fels braun, glatt und teils so richtig seifig. Es sind aber doch coole Moves, es lohnt sich!

Spartan Junior (7c), eine rattenscharfe Wandkletterei!

Milianos Cave & DWS Vathi

Die Milianos Cave ist ein kürzlich erschlossener Sektor auf der Rückseite des Passes, der von Arginonta nach Vathi führt. Bei einer Gebietsvorstellung erhielt er zwar schlechte Presse (kurze, inhomogene, wenig interessante Routen, geschlagene Griffe, überbohrt und überbewertet), aber da wir erstens Abwechslung und zweitens nachher noch zum DWSlen nach Vathi wollten, probierten wir es trotzdem. Der Fels ist für Kalymnos tatsächlich wenig typisch: nicht sonderlich steil, mit vielen kleinen Löchern gespickt, mich hat's mehr an Sardinien erinnert. Die sonstige Kritik kann ich kaum teilen, ich hatte hier definitiv meinen Spass, fand die Routen cool und zweckmässig eingebohrt. Zutreffend ist hingegen, dass die Bewertungen gutmütig sind. Nach dem Aufwärmen gelangen mir Shotgun (7c), Hunter Killer (7b), The Mersey Beat (7a+), Mantis (7a+) und Battle Cry (7b). Meine beiden Frauen schafften zwar nicht das ganze Volumen, aber doch die Shotgun und die Hunter Killer, erneut ein grosses Bravo! Zur 7c ist noch anzumerken, dass die Bewertung nur dann Sinn macht, wenn man nicht in die 6c links daneben ausweicht. So müssen am Wulst doch noch ein paar (für Kinderhände perfekt geschaffene) Löcher gezogen werden. Mit dieser Ausbeute in der Tasche ging es weiter nach Vathi. Im vorigen Jahr hatten wir uns mit dem langen Quergang über dem Wasser beschäftigt, dieses Mal wollten wir nun in der Cave in die Höhe klettern. Dort hinzuschwimmen ist zwar möglich, aber doch arg weit (ca. 700m), man mietet bequemer ein SUP oder ein Kayak (am Hafen möglich, ca. 7 Euro/h). Wir hatten definitiv unseren Spass, aber für mich war es wie bisher immer beim DWS: entweder ist die Kletterei einfach, dann ist's psychisch ok, dafür erreicht man bald einmal bedenkliche Höhen, aus welchen ich lieber nicht mehr (unkontrolliert) ins Wasser fallen möchte. Oder dann ist's schwierig und steil, dafür droht ein heftiger Rückenklatscher, der schon bei moderater Höhe höchst unangenehm scheint. Somit ist DWS für mich mehr Spielerei als Sport, aber zur Abwechslung ja durchaus mal witzig.

Um zur DWS Cave bei Vathi zu kommen, eignet sich ein Kayak tiptop. Wäre auch eine coole Restday-Activity.

Arginonta Valley & Magoulias Wall

Aufgrund der guten Erinnerungen ans letzte Jahr wollten die Kids nach Arginonta Valley. Wer würde da nein sagen?!? Vielleicht ein Papa, der gar nicht mehr so viele Routen in seinem Bereich zur Verfügung hat. Aber nein, einige interessante Touren waren durchaus noch offen. Den Auftakt machten wir mit der Naughty Monkey Extension (7a). Puh, definitiv eine der hässlichsten Kalymnos-Routen, die ich je geklettert bin. Die Verlängerung war derart seifig, dass ich den Onsight nur mit ein paar Klemmern in höchster Not retten konnte. Ich kann nur von dieser Route abraten. Nach der Zephyros Extension (6c+) blieb dann nur noch die etwas unbequem gelegene Rock'n'Roll Cave. Eine Route dort oben wurde mir gewährt, das war die Manic Street Preachers (7b+) - für das nächste Mal bleibt dann auch nur noch 7c und mehr. Aufgrund des inzwischen krassen Andrangs machten wir uns Richtung Magoulias Wall davon. Schliesslich kletterten wir dort nur noch die Enfer du Menage (7b). Sie ist lang und fühlt sich wegen dem Fels, der mäandrierenden Linie und der Absicherung irgendwie alpin und psychisch anspruchsvoll an. Und zum Schluss muss man dann auch noch die Fingerkraft auspacken.

Panorama von der Magoulias Wall auf die Bucht von Arginonta und die Sektoren Noufaro und Arhi gegenüber.

Panorama

Da unser Rückflug erst um 17.45 Uhr abends ging, konnten wir auch am letzten Ferientag nochmals voll angreifen. Ein paar Pump-bis-platt-Routen im Bereich der Grande Grotta sind da immer willkommen. Zuerst die Rastapoupoulos (7a), die schon bis zum Zwischenstand mit glatten und nicht immer griffigen Sintern fordert. Die Extension (7b+) beginnt mit einem kleingriffigen Boulder, bevor es dann mit pumpigem Henkelgelände in sehr exponierter Position weitergeht. Die kürzlich hinzugefügte Where is my mind (7b) ist tatsächlich etwas zwischen die schon vorher existierenden Touren eingezwängt. Man kann/soll sie aber direkt über die Haken klettern, das macht sicher am meisten Spass und dann passt auch die Bewertung. Nun waren einerseits im linken Teil des Panorama-Sektors so viele Leute gekommen, dass man sich am Einstieg auf den Füssen herumstand. Andererseits war der Pump schon fühlbar. So verzogen wir uns nach rechts und kletterten noch die beiden Touren von Chäpi Ochsner selig, nämlich die Steinpilz (7a) und Chnosi Family (7a). In beiden steckt inzwischen die dritte Generation Bolts, hoffen wir, dass dieser ein etwas längeres Leben beschieden ist. Es handelt sich nun zwar um Klebehaken, doch leider nicht aus Titan. Somit sind bereits wieder Korrosionsspuren erkennbar, deren Langlebigkeit muss also bezweifelt werden. Jedenfalls bieten beide tolle, abwechslungsreiche Kletterei an Sinterbobbeln, gewürzt mit ein paar Crimpy-Passagen an scharfem Fels.

Bye bye, bis zum nächsten Mal!
Das war's, für uns gab's das Abschluss-Gelato, eine Dusche und dann die Heimreise. Es waren erneut grandiose Ferien, meine Ausbeute für die Ticklist war dieses Mal qualitativ besser wie je zuvor: 1x8a, 5x7c, 8x 7b/+, 11x7a/+ und natürlich auch noch ein paar einfachere Touren. Und wenn's geht, sind wir wohl im 2020 wieder am Start.