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Mittwoch, 4. September 2024

Tête de Gaulent - Les promesses de l'aube (6c+ oder 6a+ A0)

Restday - das war das Motto für diesen Sonntag. Auch mir war ein gemütlicher Vormittag nach viel strenger Sportkletterei nur recht. Faulenzen wird aber doch bald einmal weniger spannend wie auf Entdeckungsreise gehen und so lockte mich das tolle Wetter doch noch für einen Ausflug in die Berge. An die Tête de Gaulent sollte es gehen, wo ich im 2018 mit Larina die Top-Plaisirtour Gaulent Tement geklettert hatte. Das war ein mit dem Bike erreichbares Gebiet, es gab mit der Promesses de l'Aube ein in Sachen Schwierigkeit, Absicherung und Länge ideales Ziel für ein Rope Solo und dank der SE-Exposition mit Einstieg auf 2600m würde man spätnachmittags auch an einem der wärmsten Tage im 2024 angenehm klettern können. Also packte ich meine Ware und los ging's!

Sicht auf das Massiv der Tête de Gaulent. Alle anderen modernen und gut abgesicherten Routen befinden sich am linken (Vor)gipfel, in der Wand rechts gibt's nur die hier eingezeichnete und von mir gekletterte Promesses de l'aube. Der eigentliche Gipfel der Tête bietet keine Kletterrouten und ist noch weiter zurückversetzt.

In meinem Fall mit einer längeren Bikestrecke, aber auch mit dem Auto ist für die Fahrt zum Ausgangspunkt viel Sitzleder nötig! Die Schotterpiste hinauf nach Tramouillon (1950m) ist lang und ruppig - Rätikonstyle. So wie ich mich von meinem letzten Besuch erinnerte, rechnete ich mir gute Chancen aus, mit dem Bike noch ein Stück weiter fahren zu können. Das materialisierte sich, auf 2250m war schliesslich Bikedepot und Zeit für eine Pause. Puh, das hatte doch schon einige Körner gekostet: mit dem Auto nach Tramouillon zu düsen und dann zu Fuss zu gehen ist sicher die weniger anstrengende Lösung. Aber auf die war ich natürlich nicht ausgerichtet, der autofreie Triathlon Bike, Hike & Climb war genau meine Absicht.

Bikedepot... aus dem Talboden sind es 1300hm bis dahin.

Weiter ging's zu Fuss, bald kreuzte ich eine Seilschaft, die mich wie einen Ausserirdischen musterten. Sie hätten nach der Gaulent Tement noch eine zweite Route (die hier von mir beschriebene) klettern wollen, aber es sei viel zu heiss gewesen. Meine Antwort: "ça va bientôt passer à l'ombre" - bald kommt der Schatten 😎 Das willst du zu dem Zeitpunkt vermutlich nicht hören, erst recht nicht von einem Schweizer Mr. Schlaukopf 🤓 Jedenfalls, das letzte Stück zur Wand hoch zog sich. Unten hat's noch eine dünne Wegspur, oben dann eher nur noch vermeintliche. Ich meine, am besten steigt man nach links ausholend, dann im Bereich links der Geröllreisse, welche von der Wand runterzieht. Oben muss man dann ca. 40hm unterhalb vom Einstieg nach rechts wechseln und umgeht zuletzt einen Vorbau rechtsrum. Der Start der Route selbst bei 2 BH mit Schlinge ist offensichtlich, es ist die einzige Linie in diesem Wandteil. Ein paar Minuten vor 16.00 Uhr startete ich in die Route.

Am Einstieg angekommen. Wie erwünscht verabschiedet sich die Sonne gleich aus der Wand.

L1, 35m, 6a: Am Anfang über einen Aufschwung, dann in grasigem Gelände zur nächsten Wand. Die bietet dann tolle Kletterei in fantastischen Fels - bis auf die eher braun-graue Färbung rätikonlike mit Rauigkeit, Tropflöchern, Dellen, Wasserrillen - das ganze Programm. Der Nachteil: es wirkt ein wenig so, wie wenn man nebenan von einem T6-Hikr überholt werden könnte. Die Crux bei der Querung nach links auf die Kante.

L2, 40m, T5: Wie bereits im Text zu L1 angetönt: gerade im unteren Teil haben wir es hier nicht mit einer kompakten Wand zu tun. So wartet hier ein Schrofenintermezzo mit mehr oder weniger horizontaler Querung einem Fixseil entlang in eine Geröllrinne, am Ende geht's dann noch kurz und leicht mühsam hinauf zum nächsten Stand. Der vorhandene Strick hat definitiv schon bessere Zeiten gesehen, teilweise hängt er nur noch in den Fäden, es ist ihm nicht zu vertrauen.

L3, 30m, 5c: Auch hier wieder die tolle Kletterei in einer kompakten Wand mit rätikonlikem Fels. Zu einem grossen Teil geht das wirklich gut, nur in einer kurzen Querung in der Mitte heisst es, seine Moves sorgfältig zu planen. Ich fand das gar nicht mal so einfach. Wenn bei den Franzosen der Grad 5c+ nicht so stiefmütterlich behandelt würde, wäre es vielleicht zum Einsatz gekommen.

L4, 40m, 5c: Diese Länge folgt zuerst einem kurzen Grat und macht dann eine grosse Rechtsschleife. In Seilschaft ist da der Seilzug programmiert. Als Rope Soloist ist der kein Thema, trotzdem hatte ich den Stand nach L3 erst an der hinteren Wand improvisiert (die nahe steckenden BH erlauben dies), was sicher auch zu zweit eine prüfenswerte Option ist. Die Querung klettert sich dann easy, um die Verschneidung zu gewinnen holt man dann noch weiter nach rechts aus wie die seilzugoptimierten BH suggerieren, so ist auch dieser Teil und das Finish recht gängig.

L5, 25m, 5c+: Auch hier kurz nach rechts und gleich steil mit ein paar Zügen am verblockten Riss hoch. Auch wenn's etwas spooky ist, man kann m.E. bedenkenlos an den eingeklemmten Steinen ziehen, die sitzen solide. Der obere Teil führt dann der Kante entlang, die Haken locken einen zu Gunsten von höheren Schwierigkeiten eher auf die rechte Seite, leichter geht's links. Nach einem prüfenden Blick zur Anzahl noch an meinen Gurt baumelnden Expressen entschliesse ich mich, den etwas unbequemen und (v.a.) für's Rope Solo ungünstig platzierten Stand auszulassen und gleich weiterzugehen (in Seilschaft keine gute Option!)

Beim Rope Sole natürlich wieder einmal keine Kletterfotos gemacht. Hier der Blick vom Stand nach L5 auf die freiklettertechnische Crux der Route an diesem splittrigen Wulst zu Beginn von L5. Man geht in links der Bildmitte an und klettert in etwa dort, wo die Gesteinsfarbe von gelbbraun zu weissgrau wechselt (in voller Auflösung sieht man die BH). Dann in die Verschneidung hinein und henklig übers Dach raus - kurze Stelle 6c/6c+.

L6, 25m, 6c/+ oder 6a 2pa: Von der Flachzone weg gleich die Crux mit der als A0 propagierten Passage. Ich hatte mich im vornhinein nicht im Netz schlau gemacht, ob das auch frei geht, wollte es aber auf jeden Fall probieren. Jedenfalls, es stand schon zuvor im Netz und nun ist's auch hier festgehalten: es geht und es ist noch nicht einmal extrem viel schwieriger wie der Rest der Route. Jedenfalls: die Wand hat hier kurz einen splittrigen Gürtel. Ich habe in diesem Bereich eigentlich keinen Griff genutzt. Oberhalb findet man zum Greifen kleine Tropflochcrimps - dann heisst's 1x im splittrigen Fels antreten (da gibt es schon zuverlässig-solide Tritte, nur halt keine guten). So sind es quasi 2 Moves, dann hat man einen Henkel in der Hand und muss schauen, wie man athletisch aus der Verschneidung entkommt - dieser Teil gehört auch der der A0-Variante dazu. Der Rest der Länge ist dann leichter verdaulich und folgt einer Art Rampe in Tropflochgelände zum Stand.

L7, 35m, 6b+: Super Abschlussbouquet zur Route - steil, eindrücklich und luftig! Los geht's griffig und entlang von Rissen, wo ich sogar ein paar Jams gesetzt habe. Schon diesen Teil empfand ich als recht zupfig und als Crux der 6a+ Bewertung entsprechend, welche JMC propagiert. Aber damit ist noch längst nicht fertig, aus einer steilen Verschneidung klettert man rechts um die Kante. Da muss man sich kurz mal echt gescheit festhalten, das sprengt den Rahmen von 6a+ definitiv. Nach ein paar Zügen in flacheres Gelände wartet dann noch eine feine Linksquerung und das einfachere Finish, welche im Vergleich zum Rest der Route eher luftig gesichert sind.

Schon beim Ausräumen der steilen und luftigen L7 (6b+). Die Crux besteht bei der Querung nach rechts aus der Verschneidung raus (da wo das Seil sichtbar ist). 

L8, 20m, 4c: Hm, das sieht schon a priori eher bof bof aus und für ein einfaches Abseilen ist der Weiterweg auch nicht so günstig. Aber meine Meinung zum verfrühten Abbrechen von MSL ist ja bestens bekannt und hier gibt's sogar noch einen Gipfel zu besuchen. Ich spekuliere, dass ich mit meinem 70m-Seil nach L7 gleich weiter und dann auch ausräumen kann, ohne nochmals runter zu müssen - das ging grad auf (mit Abziehen und nochmals fädeln an Stand 7). Sonst gibt's zu dieser Länge wirklich nicht viel zu sagen, die Kletterei an einer Art Grat und zuletzt über einen Aufschwung ist nicht schön und der letzte Stand ist unbequem platziert. Allerdings ist's auch schnell erledigt.

Vom Gipfel bietet sich ein super Panorama über unsere geliebte Feriengegend 😀

Natürlich machte ich den kurzen Abstecher zum Gipfel. Eigentlich ist's nur ein Turm vor der eigentlichen Tête de Gaulent, aber doch eigenständig und vor allem mit 360 Grad Rundumsicht - genial schön da oben! Die Uhr zeigte 17.50 Uhr, somit hatte ich etwas weniger als 2:00h gebraucht - super zügig also. Wie gewünscht hatte ich alles schön am Schatten bei angenehmen Bedingungen klettern können, da war die Planung perfekt aufgegangen. Das Abseilen führte ich dann genau so aus wie im ONOS und im Plaisir beschrieben. Die Abseilstellen messen wirklich nicht mehr wie die dort angegebenen 35m. Allerdings muss man im Bereich von L2 zuerst etwas mühsam im Geröll absteigen und dann dem Fixseil entlang zurück zu Stand 1 gehen (wobei längere Seile da nur beschränkt helfen, man wird sowieso ein Stück zu Fuss absteigen müssen, was für meinen Geschmack problemlos ist).

Zurück am Einstieg - faut pas trainer...

Einmal zurück am Einstieg (18.20 Uhr) sah es so aus, als ob der Giftpilz auf der gegenüberliegenden Talseite mich tatsächlich noch behelligen könnte. Also rasch die Ware gepackt und zügig zum Bikedepot (18.40 Uhr), dann erst in holpriger, später in rauschender Fahrt die 18km zu Tale mit Basecamp an um 19.10 Uhr. Warum ich die Zeiten hier so genau nenne? Weil ich diese erst jetzt anhand der Fotos rekonstruiert habe und es selbst kaum glauben kann, dass Gipfel-Camp in 80 Minuten möglich ist, so weit wie dies optisch aussieht! Jedenfalls, das war eine super Tour und trocken bin ich übrigens auch geblieben 😁

Facts

Tête de Gaulent - Les Promesses de l'Aube 6c/+ (6a+ obl.) - 8 SL, 250m - Cambon/Bidault 2010 - ***;xxxxx
Material: mind. 1x70m-Seil, 14 Express, Cams/Keile nicht nötig

Eine wirklich lässige Plaisirroute in meist sehr gutem, rauem und strukturiertem Fels, die jedoch durch eine ziemlich gegliederte Wand führt und so das Feeling einer grossen Unternehmung etwas vermissen lässt. Ich habe hier auch Plaisir geschrieben, meine damit aber etwas anderes als im Plaisir Sud und im OSON (wo JMC zusätzlich schreibt, die Route sei weniger anforderungsreich wie die Gaulent Tement, was m.E. nicht richtig ist). Also, die Beschreibungen suggerieren 6a+ mit 3pa und 5c obl. Das dünkt mich klar zu tief, man sollte sich auch mit Hakenhilfe auf 6a+ obligat einstellen, sonst hat man in L7 mehr Stress als Spass. Wenn man die Route freiklettert, so destillieren die Berichte auf C2C zu einer 6c/6c+ in L6 und 6b+/6c in L7. Damit bin ich einverstanden, was nun der genaue Grad ist, muss ich ja nicht zwingend entscheiden. In L6 ging ich mangels Vorrecherche mit der Einstellung rein, dass das möglicherweise noch gar nie freigeklettert wurde und fand es dann überraschend einfach. In L7 war ich in der Vorstellung, dass es auch ohne Hakenhilfe 6a+ oder maximal 6b sein sollte und so empfand ich es als deutlich schwieriger wie erwartet. Abgesichert ist die Route mit verzinktem Material und Fixé-Laschen auf Stufe super. Am meisten engagieren muss man sich in der zweiten Hälfte von L7. Topos findet man wie schon erwähnt das Original des Erschliessers im Oisans Nouveau Oisans Sauvage, dann im Plaisir Sud und auch im Topoguide Band III.

Montag, 14. August 2023

Paroi de Lys - Le Haut dans le Gaz (7a)

Nach dem ersten Teil der Sommerferien im Wallis fand die Fortsetzung wie gewohnt in der Region Briançon statt. Für einmal waren es jedoch nicht nur die Gewohnheiten und offen gebliebenen Projekte, welche uns dahin zogen. Sondern auch der meist stahlblaue Himmel, während sonst vielerorts in den Alpen ein ständiges, instabiles Hudelwetter herrschte. Davon spürte man in den Hautes Alpes nur wenig, einzig die Temperaturen waren etwas frischer, als wir es auch schon erlebt hatten. Zum Klettern brachte das aber durchaus Vorteile mit sich. So war es im 2023 für einmal denkbar, auf der auf 2000m gelegenen Südwand der Paroi de Lys mit Genuss zu klettern. Diese Wand im Vallon de Tramouillon mit ihrem nur 15 Minuten dauernden Zustieg wurde erst vor gut 10 Jahren für die MSL-Kletterei entdeckt und mit rund einem Dutzend Routen erschlossen.

Die Paroi de Lys mit dem Verlauf der von uns gekletterten Route Le Haut dans le Gaz (7a). Aus dieser Perspektive sieht es danach aus, als ob die Route über Gebühr durch die Wand mäandriert. Das dünkte mich bei der Begehung aber nicht weiter wahrnehmbar. Der Verlauf ist absolut logisch und fühlt sich auch nicht besonders "ungradlinig" an.

Nachdem wir zuerst 2 Tage im steilen Konglomerat Vollgas gegeben und uns nachher noch einem Tag dem Onsight-Klettern in einem "normal steilen" (=moderat überhängenden) Klettergebiet erfreut hatten, war es definitiv Zeit für einen etwas gemässigteren Tag. Während der eine Teil der Familie biken ging, kurvten Larina und ich hinauf nach Le Ponteil und weiter zur Strassenkehre bei P.1737. Der letzte Abschnitt auf der Schotterstrasse weckte erneut die Erinnerung ans Rätikon, war uns aber schon von der früheren Tour zur Tête de Gaulent bekannt. Von der Kehre führt eine Brücke über den Bach und eine klare Wegspur über rund 150hm hinauf zum Einstieg. Dieser befindet sich ziemlich weit links oben, unmittelbar in Falllinie der ziemlich markanten Schlucht, wo die Abseilpiste durchführt. Man läuft so an fast allen Einstiegen vorbei und kann somit seine Tourenauswahl gut nochmals hinterfragen - die anderen Routen sehen nämlich auch äusserst attraktiv aus. Ein paar Minuten vor 12.30 Uhr hatten wir uns gerüstet und stiegen ein.

Aussicht von der Wand ins Vallon de Tramouillon, unten das Haupttal Val Durance.

L1, 25m, 6a+: Am Einstieg ist nichts markiert und zum ersten Haken müssen ca. 8m über eine Art Gemüsevorbau gekraxelt werden - bei den unpräzisen lokalen Topos kann man durchaus nochmals in Zweifeln geraten, ob man da richtig ist. Aber eben, in Falllinie der Schlucht und dann rechts in die orange Verschneidung, das passt schon. Dieselbige ist dann für eine 6a+ zwischenzeitlich gar nicht mal ganz so einfach zu klettern, wie ich das erwartet hatte. Generell aber sehr schönes, griffiges 3d-Gemove.

Es fängt schon richtig gut an! Tolle Verschneidung in L1 (6a+).

L2, 25m, 6b+: Hier beschreibt die Route einen grossen Rechtsbogen. Kurz mal hinauf, dann eine grössere Traverse, mal kurz Hinlangen für die Crux und ein etwas einfacherer Ausstieg in tropflochigem Gelände. Macht sehr viel Spass, bestens abgesichert und ehrlich gesagt, wirklich schwieriger wie L1 fand ich es jetzt auch nicht wirklich (wobei die Crux evtl. etwas grössenabhängig ist, Larina hat in meinen Kanon nämlich nicht ganz einstimmen wollen).

Selbst Jamming-Fans (ahoi Viktor 😎) können in dieser Kalk-Tropflochroute am Ende der Crux von L2 (6b+) noch (kurz) ihrem Metier frönen.

L3, 25m, 6b: Nach meinem Empfinden die schwierigste Seillänge im unteren Teil der Route (L1-L4). An einer Rissspur entlang geht's diagonal nach links hinauf, über ein gewisse Zeitdauer muss man da durchaus ein paar kleinere Leisten kneifen und ausgewählte Bewegungen vollführen. Ist man einmal um die Ecke gestiegen, geht's mehr gerade hinauf und es folgt ein Finale an einer genüsslichen Piazschuppe.

Piazschuppe am Ende von L3 (6b). Die Abseilpiste verläuft im Bereich der Schlucht, deren Grünzeug hier den Hintergrund hinter der Akteurin zeichnet. Warum man gerade dort runtergeht, wo die Verhängergefahr am grössten ist, haben sich wohl schon viele gefragt... Aber alles andere ist auch ein Mist.

L4, 25m, 6a+: Zwei kleine Aufschwünge und die Wand darob, da spielt sich alles Wesentliche unmittelbar über dem Standplatz ab. Griffige Kletterei ohne besondere oder nennenswerte Schwierigkeiten. Nicht mehr ganz so angenehm ist der Ausstieg auf das gemüsige Band darob, auf welchem man markant ca. 10m nach links zum Stand halten muss (unschwierig, aber keine Sicherungen vorhanden). 

L4', 10m, 2a: Achtung, die Route führt nicht vom Ketten-/Abseilstand nach L4 an den durchaus vorhandenen Haken weiter, sondern es müssen 10m nach diagonal-links-unten abgeklettert werden, um die nicht auf den ersten Blick offensichtliche Fortsetzung zu erreichen. Aufgrund des Seilverlaufs muss man diesen Abschnitt fast zwingend als kurze, eigenständige Seillänge machen.

L5, 25m, 7a: Nun geht's ans Eingemachte - wobei vorerst noch nicht zu sehr, die Querung an einer schwach ausgeprägten Rampe in die Wand hinaus spielt sich im 6b-Bereich ab. Ein paar Moves erfordern aber doch sorgfältige Planung, der Fels ist nicht überall super-griffig und die Sache eher von technischem Zuschnitt. Das gilt jedoch nicht für die Crux, welche eher von rustikaler Bauweise ist und sich am markanten Dach in der Façon "tres bloc" abspielt. Die eng steckenden Haken erlauben A0, was wohl auch meist praktiziert wird. Für eine freie Begehung ist reichlich Spannweite sicher kein Nachteil, wobei einfach drüberlangen zum nächsten Henkel ging auch für mich nicht, nur mit einem Toehook-Tricksermove der mehr in die Boulderhalle wie auf MSL gehört (aber einfach cool, an einer solchen Stelle diese Techniken dann auszupacken!) rückte der entscheidende Griff in Reichweite. Mit ein paar Tipps, etwas Glück, einem schlechten Zwischengriff und kurz vor dem Rausdrehen ging's auch für Larina - es sei also vermerkt, dass es unter 160cm auch möglich ist... zumindest wenn man deutlich mehr als 7a klettern kann.

Vom wenig fotogenen Ausstieg aus L4 gibt's kein Bild, hier also schon in L5 (7a), wo bereits der Schatten eingekehrt ist. Das Dach am Ende der Seillänge ist aus dieser Perspektive nur zu erahnen. Es stellt die klare Crux der Route dar - früher wurde es offenbar mit 7b bewertet, später hat man es dann tiefer eingestuft. Wobei es mit einer Zahl eh schwierig zu fassen ist, was man für diesen Boulder mitbringen muss. 

L6, 15m, 6b+: Kurze, luftige und interessante Seillänge. Die Felsqualität ist zwar hier nicht so das Hellgelbe vom Ei, die Blöcke in der Verschneidung sitzen aber doch alle genügend fest. Sich gescheit daran festzuhalten ist denn auch unumgänglich, etwas an Phantasie für 3d-Bewegungen ebenso.

L7, 25m, 6c+: Das letzte, echte Pièce de Resistance auf dem Weg zum Top. Hier folgt die Route nämlich nicht dem klassischen Weg weiter durch die Verschneidung, sondern zieht links in die herausfordernde Wand. Da warten nochmals ein paar durchaus knifflige Moves an feinen Tropflochstrukturen - nach dem Ausbruch von entscheidenden Leisten ist diese Passage nicht einfacher geworden. Bevor es aber richtig steil wird, verzieht man sich nach links um die Kante, was man sich bestimmt deutlich schwieriger machen kann, wie es mit der optimalen Beta ist.

Naja, dieser Heel ist nun etwas billig. Sonst muss man in L6 (6b+) aber durchaus kreativ sein.

L8, 30m, 6a: Grob diagonal nach rechts oben geht's hier - die Linie ist nicht so offensichtlich, die BH auch nicht, da sie hier weniger eng stecken. Trotzdem, man wird es bestimmt finden - der Oberknüller ist diese Seillänge nicht mehr, aber auch kein kompletter Mist.

Um 16.35 Uhr und damit nach rund 4:00h der Kletterei waren wir beim Jardin am Top der Route. Ja, wir hatten erstens Zeit und zweitens einen Chill Day. Sprich mit Haulbag und allem Komfort geklettert, dementsprechend in der Mitte gemütlich etwas gefuttert, man kann die Route bestimmt auch schneller begehen. Zu erwähnen sind noch 2 Dinge: 1) im oberen Wandteil kehrte bald einmal der Schatten ein. Das war insofern unproblematisch, als dass es Sommer war und man mit dem thermischen Aufwind "gute Conditions für die Sportkletterei" konstatieren konnte. Zu den kälteren Jahreszeiten ist es aber vermutlich schlauer, tageszeitlich früher dran zu sein. 2) hat man am Ende der Route nicht das Top der Wand erreicht. Wer dies wollte, könnte nach einem kurzen Abseiler vom Routenende noch die etwas rustikal aussehende 6a-Verschneidung der Fiesta del cinq soup klettern. Ob sich dies lohnt, kann ich mangels Ausführung nicht berichten. 

Cumbre!

Das Abseilen über eine routenunabhängige Piste geht dann recht zügig - sofern alles glatt läuft. Erst sind es ca. 30-35m über die gemüsige Rampe zu einem BH-Stand, von wo man einen steilen und langen (40-45m) Abseiler auf das Band in Wandmitte zieht. Vom bereits bekannten Stand nach L4 geht's dann quasi entlang der Schlucht in 2 langen Manövern retour auf den Boden, wobei da die Gefahr von einem schwierig zu behebenden Seilverhänger leider durchaus präsent scheint. Wir hatten aber Glück und fuhren bald talwärts, bevor wir einen schönen Abend genossen und den Plan für den nächsten Tag festlegten. Nach Céüse sollte uns dieser führen, ein solch magischer Ort, dass mir selbst das Schreiben dieser Zeilen das Herz mit Freude erfüllt.

Von Céüse ♥ gibt's wohl keinen separaten Beitrag...
...und das, obwohl wir im 2023 erstmalig sogar 2x oben waren...
...also müssen hier ein paar entsprechende Bilder in den Blog geschmuggelt werden.

Facts

Paroi de Lys - Le Haut dans le Gaz 7a (6a+ obl.) - 8 SL, 200m - JJ. & M. Rolland 2007 - ****;xxxxx
Material: 2x50m-Seile, 14 Express, Cams/Keile nicht nötig

MSL-Sportklettertour mit einer luftigen Linie durch eine steile Wand. Aufgrund der sehr eng gehaltenen Absicherung, der talnahen Wand und den kurzen Seillängen fühlt es sich fast ein wenig nach gestapelten Single Pitches wie nach einer wirklich grossen Tour an. Wobei erwähnt sei, dass ein Rückzug aus dem oberen Teil (ab Stand 5) vermutlich eine ziemlich mühsame und aufwändige Geschichte wäre, eine Prise Ernsthaftigkeit ist also durchaus vorhanden. Der steile, wasserzerfressene und oft mit Tropflöchern garnierte Fels ist fast durchgehend von sehr guter Qualität. Die Seillängen sind abwechslungsreich, es handelt sich um eine richtige Genussroute, auch die Bewertungen sind eher auf der freundlichen Seite. Einzig die Crux ist leider ein bisschen murksig und mit nur gerade einem 7a-Niveau wohl auch eher schwierig zu onsighten. Es ist jedoch nur ein kurzer Dachriegel, der problemlos A0 machbar ist, das tut der Sache keinen grossen Abbruch. Die Wand ist sicher ein ideales Ziel für früh oder spät im Jahr, im Sommer dürfte es vielfach zu heiss sein - ausser man steigt erst Mitte Nachmittag ein, wenn der Schatten einkehrt. Infos und Topos findet man in den Führern Briançon Climbs, Oisans Nouveau Oisans Sauvage oder im Topoguide Band II.

Freitag, 24. August 2018

Tête de Gaulent - Gaulent-Tement (6a)

Nachdem wir rund um Ailefroide und anderswo bereits diverse, plattige Granit-MSL erklettert hatten, sollte es heute einmal in steilere Gefilde gehen. Dies insbesondere, weil für den Tourentag bestes und vor allem gewitterfreies Bergwetter prognostiziert war, im sehr warmen Sommer 2018 doch eine eher rare Sache. Auf unserem Radar war die Gaulent-Tement (8 SL, 6a) an der Tête de Gaulent (2867m). Sowohl im Plaisir Sélection wie auch im Topoguide wird die für den moderaten Grad sehr steile Tropflochkletterei hoch gelobt. Soviel vorweg, dies absolut zurecht! Nach einer Anfahrt wie ins Rätikon wartet Kletterei wie am Rothorn im Berner Oberland - genial!

Tête de Gaulent, hier verläuft die Route. Es wäre fast ein Frevel, dieses schnittige Foto mit einer roten Linie zu verunstalten. Daher hier für einmal nur eine Wortbeschreibung des Verlaufs: die Route beginnt beim Riss/Rampe ganz am linken Bildrand und führt dort zum Grat hinauf. Dann eine Seillänge über den Grat, bis sich dieser aufsteilt. Dann geht's immer etwas unterhalb der Gratlinie selber in der orangenen Wand aufwärts. Routenende und Gipfel sind beim runderen, rechten Buckel.
Wie bereits erwähnt beginnt die Sache mit einer langen und holprigen Anfahrt über eine Schotterstrasse. Ein sportlich tiefergelegtes Auto ist hier definitiv von entscheidendem Nachteil, doch mit einem normalen PW und einem erprobten Fahrer ist der Parkplatz am Waldrand unterhalb der Cabane de Tramouillon auf ~1950m gut zu erreichen. Von dort folgt man erst dem Pfad in Richtung Col de Tramouillon. Doch da dieser sehr weit nach rechts ausholt, steigt man bald direkt weglos hinauf in Richtung des bereits gut sichtbaren Objekts der Begierde. Vorerst geht das über moderat steile, gut begehbare Wiesenhänge vor sich. Die letzten 300hm hinauf zum Wandfuss sind dann hingegen steil und erfordern kräftige Beine. Meine 8-jährige Tochter lief ganz famos, so dass wir die rund 750hm Zustieg mit nur 3-4 kurzen Trinkpausen in 90 Minuten geschafft hatten. Auch der Einstieg bei der markanten Rampe im linken Wandteil war problemlos zu identifizieren. Eine Seilschaft hatte ihr Tageswerk eben beendet. Die beiden musterten uns etwas verwundert, da es ja doch eher eine Ausnahme-Erscheinung ist, an einem solch abgelegenen Einstieg auf einen Erwachsenen mit Kind zu treffen, welche zudem erst am Nachmittag einsteigen und klettern wollten. Sie meinten noch, dass die Bewertungen 'bien sec' seien und die Kletterei 'raide et exigeante'. Doch wir hatten keine Zweifel und stiegen um 13.20 Uhr ein.

L1, 30m, 5c: Die erste Sequenz ist durchaus etwas gesucht. Ganz rechts auf der Rampe, der Verschneidung entlang, ginge es hier ziemlich einfach, ca. im vierten Grad in die Höhe, doch die Bohrhaken stecken links an der runden Rampenkante in der kompakten Wand. Schöne Kletterei, zu Beginn nicht ganz trivial, gegen oben wird's einfacher. Am Ende der Seillänge klettert man an gleich büschelweise vorhandenen Edelweiss vorbei, sehr schön!

Auf der markanten Rampe von L1 (5c), welche im oberen Teil nicht mehr ganz so schwierig zu klettern ist.
L2, 30m, 5b: Nun führt die Route deutlich nach rechts zurück, quasi dem Grat entlang. Es wartet erst eine kurze, senkrecht-griffige Stufe, gefolgt von Gehgelände und einem erneuten, etwas gesuchten Steilaufschwung. Auch hier gibt's nochmals Edelweiss en masse!

Wunderschöne Edelweiss en masse finden sich auf den ersten 2 Seillängen!
L3, 25m, 6a: Nachdem man einige Meter über den horizontalen Grat geklettert ist, wartet die Crux mit einem Boulderzug an einem Riss bzw. einer kleinen Verschneidung. Dann noch etwas hinauf, wobei man sich nicht von den Schlingen einer Clean-Route verleiten lassen soll. Sondern, es wartet ein sehr schöner, luftiger Quergang nach rechts zu exponiertem Stand auf einer Kanzel.

Luftiger Quergang in sehr schönem Fels am Ende von L3 (6a).
L4, 30m, 5c: Gleich oberhalb vom Stand geht's durch die v-förmige Verschneidung empor, die schwierigste Stelle kommt an der Wandstufe gleich nach dem Stand, bevor man den Riss erreicht. Sehr schöner Tropflochfels, man kann ideal ausspreizen, so richtig elegante Kletterei. Am Ende steigt man auf ein Band aus, über dieses noch 10m zu Stand empor.

Die Felsqualität einfach genial!
L5, 30m, 6a: Hammermässige und anhaltende Tropflochkletterei, sicherlich die herausragendste Seillänge der Route - der Fels erinnert in Bezug auf Farbe und Struktur wirklich sehr an die Routen am Rothorn im Färmeltal, einfach genial. Nach dem ersten Drittel kommt eine nicht ganz unknifflige Stelle. Im Topoguide steht dort eine VII (d.h. 6b). Sicher im Bereich des Möglichen, bestimmt ist der offizielle Grad von 6a hier komplett ausgereizt. Man klettert die Stelle jedoch mit dem Haken an der Brust, notfalls geht's auch A0. Gegen Ende der Seillänge wird's dann nochmals richtig interessant, die letzten Moves an den Stand haben es in sich. Auch fehlt hier (Stand August 2018) das letzte Bohrhaken-Plättli. Die Stelle ist zwar gut gesichert, der letzte Haken befindet sich erst bei den Füssen - doch A0 geht's ohne diese Lasche nicht. Wer's reparieren will ist sicher froh um den Hinweis, dass es nur ein 8er-Dübel ist (d.h. Plättli und eine 13er-Mutter für Reparatur erforderlich).

Mrs. Easy Peasy krallt sich die Tropflöcher am Ende von L5 (6a). Die Kletterei ist anspruchsvoller, wie es scheinen mag!
L6, 35m, 6a: Hinauf und dann bei bester Tropflochkletterei nach links. Hier wartet bald über dem Stand noch eine Stelle, die für den Grad von 6a nochmals gar nicht trivial ist. Hat man den Riss dann erreicht, geht's einfacher in die Höhe. Zum Schluss gelangt man unter einen Überhang, welcher so richtig dolomitisch an einer Mischung zwischen Kamin und Verschneidung erklettert wird. Doch es entpuppt sich mit ein wenig Ausspreizen dank formidablen Henkeln als deutlich einfacher wie befürchtet.

Nochmals super Tropflochgelände am Anfang von L6 (6a).

Das Finish von L6 (6a) dann fast dolomitisch an einer kaminartigen Verschneidung, aber es hat ja viele Henkel.
L7, 20m, 5b: Linksherum ginge es sicher einfacher, doch die Route führt direkt am Pfeiler oberhalb vom Stand hoch. Erst ein paar schöne Tropflochmoves, dann über eine steil-griffige Zone hinweg und dann hat man die Route im Sack, es geht über den breiten und flachen Grat noch etwas weiter.

L8, 40m, 3b: Ohne Schwierigkeiten durch das markante Couloir hinauf. Bis zum Gipfel sind's gerade gute 50m (dort kein Standplatz vorhanden!). Hingegen gibt' nach 40m einen Zacken vor dem Top einen Stand der Gaulent-Tement. Der Schlussstand der 'Gouttes d'Eau d'Alpage', wo die Abseilpiste beginnt, befindet sich nur wenige Meter rechts SE-seitig in der Wand.

Super Ambiente am Top der Route. Wunderschöne Berggegend und einfach ein fantastischer Bergtag!
Um 16.30 Uhr waren wir nach knapp 3:15 Stunden sehr vergnüglicher Kletterei am Top. Trotz nominell nicht unerheblicher Schwierigkeiten war das formidabel vom Stapel gelaufen. Madame hatte bewiesen, dass sie es nicht nur mit Granitplatten kann, sondern auch mit Tropflöchern. Nicht weiter überraschend, meinte sie, denn an diesem Fels hätte es ja überall Griffe, wo man sich gut festhalten kann, weshalb diese Route nicht schwierig und eher im Bereich 4b-5a sei. Tja, die immer wieder erfrischende Kinderlogik! Darüber hinaus hatten wir einen absoluten Traumtag erwischt. Das Wetter war sicher und stabil, die Ausblicke in die französischen Alpen genial. Diese Weite hier, die vielen Berge, unbeschreiblich schön und mit dem Fotoapparat kaum einzufangen. Um uns herum sausten in der starken Thermik diverse Segelflieger sowie auch zahlreiche Geier. Ein grosses Vergnügen, diesen Tieren beim majestätischen Segeln in der Luft aus so naher Distanz zusehen zu können.



Nach einer gütlichen Pause machten wir uns ans Abseilen über die Route Gouttes d'Eau. Dieses geht subito vonstatten, denn die Wand ist sehr steil und mit 3 gestreckten Manövern à 50m steht man auch schon wieder am Boden, wo's mit ein wenig Fussabstieg zurück zu den Rucksäcken geht. Nachdem wir nochmals gemütlich pausiert hatten, liefen wir um 17.30 Uhr Richtung Tal. Etwas nach links querend erreicht man eine Geröllrinne, durch welche man teilweise abfahren kann. Leider ist die Körnung vielerorts eher auf der groben Sorte, sprich so richtig flutschig-gut wie es sein könnte ist's leider nicht. Danach bei sehr schöner Abendstimmung retour zum Automobil, wo wir nach 45 Minuten Abstieg ankamen. Es wartete noch die Holperfahrt von den angenehm temperierten Höhen ins heisse Tal - wie gut, dass unser Zelt gleich neben dem Badesee stand, von welchem wir natürlich umgehend Gebrauch machten.

Facts

Tête de Gaulent - Gaulent-Tement 6a (5c+ obl.) - 8 SL, 240m - Cambon/Rambaud 1999 - ****;xxxx
Material: 2x50m-Seile, 12 Express, Cams/Keile nicht nötig

Für den moderaten Schwierigkeitsgrad sehr schöne Tropflochkletterei mit vielen eindrücklichen Passagen in steilem und luftigem Gelände. Extrem anhaltend ist die Sache nicht und es sind auch einige einfachere Zonen und Bänder zu queren. Aufgrund der Beliebtheit hat selbst dieser sehr raue Fels an einigen Stellen einen leichten Ansatz zur Politur, das bin ich mir von den Touren in höheren Graden nicht gewohnt - störend ist das jedoch nicht. Anfahrt und auch Zustieg sind nicht eben kurz, führen einen jedoch in eine sehr schöne Berggegend mit toller Aussicht - sprich, es lohnt sich. Die Absicherung mit verzinkten Fixé-Bolts ist komfortabel gehalten (Niveau gut+, xxxx), mobile Sicherungen muss man keine mitführen. Ein Topo findet man in den Auswahlführern Plaisir Selection oder Topoguide Band II, sowie auch in lokalem MSL-Führerwerk.